TESK-Vorsitzender fordert Abschaffung der Mietquellensteuer
Der Vorsitzende des türkischen Handwerks- und Gewerbeverbandes (TESK), Bendevi Palandöken, erklärte, dass die Belastung durch die Mietquellensteuer für Gewerbetreibende abgeschafft werden müsse, und betonte, dass die wirtschaftlichen Schwierigkeiten die Handwerker in eine schwierige Lage brächten.
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Der TESK-Vorsitzende Bendevi Palandöken erklärte, dass Gewerbetreibende mit wirtschaftlichen Schwierigkeiten zu kämpfen hätten und die Belastung durch die Mietquellensteuer diese Situation weiter verschärfe. Palandöken wies darauf hin, dass die Gewerbetreibenden kaum noch in der Lage seien, Geschäfte zu tätigen, und die Kaufkraft der Bürger gesunken sei.
Palandöken sagte, dass die Lebensdauer eines Gewerbebetriebs im Durchschnitt zwischen 3 und 3,5 Jahren liege und die meisten Unternehmen nach dieser Zeit schließen müssten. 'Unlauterer Wettbewerb, mangelnde Geschäftstätigkeit und fehlende Machbarkeitsstudien belasten die Gewerbetreibenden. Wenn dann noch die Last der Mietquellensteuer hinzukommt, wird es fast unmöglich, sich über Wasser zu halten', sagte er.
FORDERUNG NACH SENKUNG DES QUELLENSTEUERSATZES
Palandöken erinnerte daran, dass die Senkung des Quellensteuersatzes von 25 auf 10 Prozent während der Pandemie die Gewerbetreibenden entlastet habe, und plädierte dafür, einen ähnlichen Schritt zu unternehmen. 'Die wirtschaftlichen Probleme verschärfen sich, die Mieten sind hoch, die Kaufkraft sinkt. Wenn unser Finanzminister den Quellensteuersatz zumindest auf 10 Prozent senken würde, wäre das eine große Erleichterung', sagte er.
Palandöken betonte, dass die vollständige Abschaffung der Mietquellensteuer die endgültige Lösung sei. 'Bei einkommensteuerpflichtigen Tätigkeiten werden bereits Steuern gezahlt. Auch grundlegende Dienstleistungen wie Strom, Wasser und Erdgas müssen für Gewerbebetriebe günstiger werden', schloss er seine Ausführungen.