Trauriges Bild bei der Beschäftigung! Unter das Niveau der 1980er Jahre gefallen
Die vom Ökonomen İnan Mutlu geteilten Daten zeigen, dass die Beschäftigungsquote in der Türkei seit 40 Jahren unter 50 Prozent liegt. Selbst in Phasen des „Wachstums“ konnte keine dauerhafte Beschäftigung geschaffen werden.
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Die Beschäftigungsquote in der Türkei liegt seit 40 Jahren unter 50 Prozent. Es hat sich herausgestellt, dass die Beschäftigungsquote in der Türkei sogar unter das Niveau der 1980er Jahre gefallen ist. Eine Grafik, die der Ökonom İnan Mutlu auf seinem X-Account (ehemals Twitter) geteilt hat, zeigt, dass die Beschäftigungsquote im Zeitraum 1988–2024 seit vielen Jahren unter 50 Prozent verharrt.
Den geteilten Daten zufolge lag die Beschäftigungsquote im Jahr 1988 bei 53,1 Prozent, bevor sie in den 1990er Jahren einen allmählichen Abwärtstrend einschlug. Zu Beginn der 2000er Jahre kam es zu einem deutlichen Rückgang. Während die Beschäftigungsquote zwischen 2002 und 2007 auf ein Niveau von 40 Prozent sank, wurde darauf hingewiesen, dass die Kapazität zur Schaffung von Arbeitsplätzen schwach blieb, obwohl dieser Zeitraum in der Öffentlichkeit häufig als „goldenes Zeitalter des Wirtschaftswachstums“ bezeichnet wurde.
Obwohl in der Grafik nach der globalen Finanzkrise 2009 eine begrenzte Erholung zu erkennen ist, bewegte sich die Beschäftigungsquote lange Zeit im Bereich von 45 bis 47 Prozent.
Während während der Pandemie im Jahr 2020 erneut ein starker Rückgang verzeichnet wurde, war in den letzten Jahren ein teilweiser Anstieg zu beobachten. Im Jahr 2024 wurde die Beschäftigungsquote mit 49,5 Prozent gemessen.
Experten zufolge deutet die niedrige Beschäftigungsquote nicht nur auf ein Arbeitslosigkeitsproblem hin, sondern auch auf einen großen Teil der Bevölkerung, der den Anschluss an die Produktion verloren hat.
Dass Millionen von Menschen im erwerbsfähigen Alter, insbesondere Frauen und Jugendliche, außerhalb des Arbeitsmarktes bleiben, wirft ein strukturelles Problem auf, wonach sich das Wachstum nicht ausreichend in Beschäftigung niederschlägt. Die von İnan Mutlu geteilten Daten zeigen, dass die in der Türkei in den letzten fast 40 Jahren verfolgte Wirtschaftspolitik trotz der Wachstumsleistung nur begrenzt in der Lage war, Arbeitsplätze zu schaffen.