Trotz Krieg: Goldreserven auf Rekordniveau
Russland hat trotz der Auswirkungen des anhaltenden Krieges in der Ukraine einen historischen Anstieg seiner Goldreserven verzeichnet.
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Im November überstiegen die russischen Goldreserven erstmals die Marke von 300 Milliarden US-Dollar und erreichten 310,7 Milliarden US-Dollar. Mit diesem Anstieg erhöhte sich der Anteil des Goldes an den internationalen Reserven des Landes auf 42,3 Prozent.
Nach Angaben der russischen Zentralbank stiegen die internationalen Reserven von 725,8 Milliarden US-Dollar am 1. November auf 734,6 Milliarden US-Dollar zum 1. Dezember. Besonders bemerkenswert ist dabei der Zuwachs bei den Goldbeständen.
ZEITWEISE RÜCKGANG
Im Jahr 2007 war der Anteil des Goldes an den russischen Reserven auf 2,1 Prozent gesunken. In den letzten Jahren jedoch führten zunehmende geopolitische Risiken und die Abkehr der Zentralbanken von einer restriktiven Geldpolitik zu einem Anstieg des Goldpreises. Aktuell wird die Feinunze Gold bei 4.230 US-Dollar gehandelt.
Trotz der Beschränkungen westlicher Länder für den Zugriff der russischen Zentralbank auf ihre Reserven aufgrund des Ukraine-Krieges ist dieser Anstieg der russischen Goldreserven beachtlich. Die internationalen Reserven setzen sich aus Devisen, Bargeld, Gold und anderen Vermögenswerten zusammen, die von der russischen Zentralbank und der Regierung verwaltet werden.