Trumps Entscheidung zu Stahlzöllen belastet europäische Börsen
Die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, die Stahlzölle zu erhöhen, hat an den europäischen Börsen zu Kursverlusten geführt.
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Die Entscheidung von US-Präsident Donald Trump, die Stahlzölle von 25 auf 50 Prozent anzuheben, sorgte am ersten Handelstag der Woche für eine negative Stimmung an den europäischen Märkten. Der Stoxx Europe 600 Index fiel um 0,6 Prozent auf 545,22 Punkte, während der deutsche DAX 40 Index um 0,9 Prozent auf 23.800 Punkte nachgab.
In Großbritannien notierte der FTSE 100 Index mit einem Verlust von 0,3 Prozent bei 8.744 Punkten, während der italienische FTSE MIB 30 Index um 0,4 Prozent auf 39.914 Punkte sank.
Der französische CAC 40 Index verlor 1 Prozent und fiel auf 7.676,64 Punkte, während der spanische IBEX 35 Index mit einem Minus von 0,2 Prozent bei 14.122,46 Punkten schloss.
TRUMPS AUSSAGEN UND GLOBALE AUSWIRKUNGEN
Trumps Entscheidung zur Erhöhung der Stahlzölle und seine scharfe Rhetorik gegenüber China haben die globale Risikowahrnehmung verschärft. Dieser Ansatz führte zu Verkaufsdruck an den europäischen Börsen. Die heute veröffentlichten Daten zum Einkaufsmanagerindex (PMI) für das verarbeitende Gewerbe gehören zu den Themen, die von Investoren aufmerksam verfolgt werden.
Während die Inflations- und Rezessionssorgen in der Region anhalten, werden die zu veröffentlichenden Wirtschaftsdaten die Richtung der Märkte bestimmen. Die schwächelnde Aktivität im verarbeitenden Gewerbe in der Eurozone wirkt sich negativ auf das Wachstum aus, während Entwicklungen im Zusammenhang mit Handelskriegen und Zöllen genau beobachtet werden.
Die zunehmenden Konflikte im Russland-Ukraine-Krieg haben das Interesse an den Gesprächen in Istanbul erhöht. Die heute in Istanbul stattfindenden Gespräche werden von europäischen Investoren aufmerksam verfolgt.
In Großbritannien übertraf der Hauspreisindex mit einem Anstieg von 0,5 Prozent auf Monatsbasis und 3,5 Prozent auf Jahresbasis die Erwartungen. Analysten wiesen darauf hin, dass neben den PMI-Daten für das verarbeitende Gewerbe auch die Aussagen des Vorsitzenden der US-Notenbank (Fed), Jerome Powell, Einfluss auf die Märkte haben werden.