Türkei droht das Risiko, zu einem zweiten Argentinien zu werden: Ökonom Barış Soydan warnt vor dem 31. März vor Kreditkartenschulden
Der Ökonom Barış Soydan weist auf das 'Risiko hin, dass die Türkei nach den Wahlen am 31. März zu einem zweiten Argentinien werden könnte', und appelliert dazu, Kreditkartenschulden nach Möglichkeit zu begleichen.
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Der Ökonom Barış Soydan weist auf die Zeit nach den Kommunalwahlen am 31. März hin und appelliert an die Bürger, ihre Kreditkartenschulden zu begleichen.
AUFRUF ZU KREDITKARTENSCHULDEN
Soydan sagte: "Wer über den Kauf von langlebigen Konsumgütern nachdenkt, sollte nicht zögern und handeln. Es ist wichtig, Kreditkartenschulden nach Möglichkeit zu begleichen."
Soydan betonte, dass nach den Wahlen in vielen Bereichen, insbesondere bei Erdgas und Strom, mit Preiserhöhungen zu rechnen sei.
Soydan erklärte: "Die Türkei erlebt eine der höchsten Inflationsraten der Welt. Die Armut nimmt zu und es gibt gravierende Ungleichgewichte bei der Einkommensverteilung. Obwohl ein Wirtschaftswachstum stattfindet, spiegelt sich dieses Wachstum nicht im Lebensstandard der Bevölkerung wider. Ungerechtigkeit und Ungleichheit gehören zu den bedeutenden Problemen."
WARNUNG VOR ARGENTINIEN-SZENARIO
"Es besteht das Risiko, dass die Türkei zu einem zweiten Argentinien wird", sagte Soydan und fügte hinzu: "Wenn keine großen Wirtschaftsreformen durchgeführt werden oder der Zufluss von heißem Geld versiegt, könnte die Zukunft der Türkei besorgniserregend sein."
Soydan, der auf die Erwartung von Preiserhöhungen bei Posten wie Erdgas und Strom hinwies, listete seine Empfehlungen wie folgt auf:
"Es ist wichtig, dass diejenigen, die den Kauf von langlebigen Konsumgütern planen, sich beeilen. Kreditkartenschulden müssen beglichen werden. Ich gehe davon aus, dass die Preise für Wohnraum und Automobile hinter der Inflation zurückbleiben werden. Für diejenigen, die über den Kauf eines Autos nachdenken, könnte es sinnvoller sein, eine Weile zu warten."