Türkei und Algerien weiten Partnerschaft im Energiebereich aus
Das algerische nationale Öl- und Gasunternehmen Sonatrach und die türkische Pipeline-Gesellschaft BOTAŞ haben über langfristige Handelsbeziehungen im Rahmen von Verträgen zum Kauf und Verkauf von Flüssigerdgas sowie über Möglichkeiten zur Ausweitung ihrer Partnerschaft beraten.
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In einer schriftlichen Erklärung von Sonatrach wurde mitgeteilt, dass der Generaldirektor von Sonatrach, Rachid Hachichi, und der Generaldirektor von BOTAŞ, Abdulvahit Fidan, in Algerien zusammengekommen sind.
In der Erklärung wurde festgehalten, dass die beiden Parteien bei dem Treffen die bestehenden langfristigen Handelsbeziehungen im Rahmen der Verträge zwischen Sonatrach und BOTAŞ über den Kauf und Verkauf von Flüssigerdgas erörtert haben.
Es wurde betont, dass sich die Parteien auf eine Stärkung ihrer Beziehungen geeinigt haben. Zudem wurde mitgeteilt, dass Hachichi und Fidan bei dieser Gelegenheit einen Meinungsaustausch über die Ausweitung ihrer Partnerschaft und die Erschließung neuer Geschäftsmöglichkeiten geführt haben.
In der Erklärung wurde daran erinnert, dass Sonatrach BOTAŞ seit 1988 mit Flüssigerdgas beliefert, und hervorgehoben, dass Algerien beschlossen hatte, den Vertrag über die Lieferung von jährlich 5,4 Milliarden Kubikmetern Flüssigerdgas an die Türkei, der im Jahr 2020 vereinbart wurde, bis 2024 zu verlängern.
Sonatrach-Generaldirektor Hachichi hatte letzte Woche auf einer Energiekonferenz in Italien erklärt, dass die Gasproduktion des Unternehmens 130 Milliarden Kubikmeter betrage, wovon 45 Milliarden für den Eigenverbrauch und der Rest für den Export vorgesehen seien.