Türkischer Motorenriese beantragt Konkordat

Der renommierte türkische Motorenhersteller KEM-P Vibrasyon Motorları, der seit über 30 Jahren tätig ist, hat infolge der globalen Wirtschaftskrise ein Konkordatsverfahren beantragt.

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Der führende türkische Hersteller von Vibrationsmotoren, KEM-P, hat aufgrund der Wirtschaftskrise ein Konkordatsverfahren beantragt. Das Unternehmen, das seit über 30 Jahren in der Branche tätig ist, reiht sich damit in die Insolvenzmeldungen aus Izmir ein.

Wie Halk TV berichtet, begann KEM-P Vibrasyon Motorları im Jahr 1990 mit der Produktion von Industriemaschinen. In den 2000er Jahren stellte das Unternehmen auf die Produktion von elektrischen und pneumatischen Vibrationsmotoren um und erreichte einen großen Kundenstamm. Die globale Wirtschaftskrise hat jedoch die Finanzstruktur des Unternehmens negativ beeinflusst.

GERICHTSBESCHLUSS VERKÜNDET

Das Handelsgericht erster Instanz in Karşıyaka hat mit Beschluss vom 30. Juli 2024 eine vorläufige Frist für KEM-P festgesetzt. Das Unternehmen wird sich in den kommenden drei Monaten im Konkordatsverfahren befinden. Für diesen Zeitraum wurde ein Sachverständigengremium bestellt, das aus einem Finanzberater, einem Maschinenbauingenieur und einem Juristen besteht.

GLÄUBIGER HABEN EINSPRUCHSRECHT

Die Konkordatsentscheidung wurde den Gläubigern bekannt gegeben. Die Gläubiger können innerhalb von 7 Tagen ab dem Datum dieser Bekanntmachung geltend machen, dass kein Grund für die Gewährung einer Konkordatsfrist vorliegt, und beim Gericht die Abweisung des Antrags fordern.