TÜİK gibt bekannt: Arbeitslosenquote im zweiten Quartal auf 7,9 Prozent gesunken
Im Zeitraum April bis Juni sank die Zahl der Arbeitslosen um 84 Tausend auf 2 Millionen 799 Tausend; die Beschäftigtenzahl stieg auf 32 Millionen 479 Tausend.
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Das Türkische Statistikinstitut (TÜİK) hat die Arbeitsmarktstatistiken für das zweite Quartal 2026 veröffentlicht. Demnach sank die Arbeitslosenquote im Zeitraum April bis Juni im Vergleich zum Vorquartal um 0,3 Prozentpunkte auf 7,9 Prozent.
Im gleichen Zeitraum wurde die Zahl der Arbeitslosen mit einem Rückgang um 84 Tausend Personen auf 2 Millionen 799 Tausend berechnet. Die Arbeitslosenquote lag bei Männern bei 6,7 Prozent und bei Frauen bei 10,3 Prozent.
Die Zahl der Beschäftigten stieg im zweiten Quartal um 155 Tausend Personen auf 32 Millionen 479 Tausend. Die Beschäftigungsquote erhöhte sich um 0,1 Prozentpunkte auf 48,5 Prozent. Diese Quote wurde bei Männern mit 65,8 Prozent und bei Frauen mit 31,6 Prozent verzeichnet.
Die Erwerbsbevölkerung stieg im gleichen Zeitraum um 71 Tausend Personen auf 35 Millionen 278 Tausend. Die Erwerbsquote sank hingegen um 0,1 Prozentpunkte auf 52,7 Prozent. Die Erwerbsquote bei Männern wurde mit 70,6 Prozent und bei Frauen mit 35,3 Prozent ermittelt.
RÜCKGANG BEI DER JUGENDARBEITSLOSIGKEIT
Auch die Arbeitslosenquote in der jungen Bevölkerung, die die Altersgruppe der 15- bis 24-Jährigen umfasst, zeigte einen Rückgang. Die Jugendarbeitslosenquote sank im Vergleich zum Vorquartal um 1 Prozentpunkt auf 13,9 Prozent. Diese Quote wurde bei jungen Männern auf 11,0 Prozent und bei jungen Frauen auf 19,3 Prozent geschätzt.
In der sektoralen Verteilung entfiel der größte Teil der Beschäftigung auf den Dienstleistungssektor. Nach saisonbereinigten Daten waren 59,8 Prozent der Beschäftigten im Dienstleistungssektor, 19,7 Prozent in der Industrie, 13,7 Prozent in der Landwirtschaft und 6,8 Prozent im Baugewerbe tätig.
Im Vergleich zum Vorquartal stieg die Beschäftigung in der Landwirtschaft um 10 Tausend, im Baugewerbe um 25 Tausend und im Dienstleistungssektor um 240 Tausend Personen. Im Industriesektor war hingegen ein Beschäftigungsverlust von 121 Tausend Personen zu verzeichnen.
Die saison- und kalenderbereinigte durchschnittliche wöchentliche tatsächliche Arbeitszeit der Erwerbstätigen stieg um 0,1 Stunden auf 42,3 Stunden.