TÜİK hat die neuesten Arbeitslosenzahlen veröffentlicht
Laut der Haushaltsarbeitskräfteerhebung des TÜİK ist die Zahl der Arbeitslosen im Juni um 168 Tausend gesunken; die Quote der unterausgelasteten Arbeitskräfte fiel auf 28,8 Prozent.
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Das Türkische Statistikinstitut (TÜİK) hat die Arbeitsmarktstatistiken für den Zeitraum Juni 2026 bekannt gegeben. Den Ergebnissen der Haushaltsarbeitskräfteerhebung zufolge sank die Zahl der Arbeitslosen im Alter von 15 Jahren und älter im Vergleich zum Vormonat um 168 Tausend Personen auf 2 Millionen 688 Tausend.
Die Arbeitslosenquote wurde im gleichen Zeitraum mit einem Rückgang um 0,5 Prozentpunkte auf 7,6 Prozent berechnet. Die Quote wurde für Männer auf 6,5 Prozent und für Frauen auf 9,8 Prozent geschätzt.
Die Zahl der Erwerbstätigen stieg im Juni auf Monatsbasis um 227 Tausend Personen auf 32 Millionen 733 Tausend. Die Erwerbstätigenquote stieg ebenfalls um 0,3 Prozentpunkte auf 48,9 Prozent. Diese Quote wurde bei Männern mit 66,1 Prozent und bei Frauen mit 32,0 Prozent verzeichnet.
Das Erwerbspersonenpotenzial erreichte mit einem Anstieg von 58 Tausend Personen gegenüber dem Vormonat 35 Millionen 420 Tausend. Die Erwerbsquote stieg um 0,1 Prozentpunkte auf 52,9 Prozent. Die Beteiligungsquote wurde für Männer auf 70,7 Prozent und für Frauen auf 35,4 Prozent festgelegt.
Auch die Arbeitslosenquote bei der jungen Bevölkerung im Alter von 15 bis 24 Jahren ist gesunken. Die Jugendarbeitslosenquote fiel im Juni gegenüber dem Vormonat um 1,8 Prozentpunkte auf 12,8 Prozent. In dieser Altersgruppe wurde die Quote für Männer auf 10,4 Prozent und für Frauen auf 17,3 Prozent geschätzt.
Die saison- und kalenderbereinigte durchschnittliche wöchentliche tatsächliche Arbeitszeit der Erwerbstätigen, die im Referenzzeitraum am Arbeitsplatz waren, stieg um 0,1 Stunden auf 42,5 Stunden.
Die Quote der unterausgelasteten Arbeitskräfte, die sich aus zeitbezogener Unterbeschäftigung, potenziellem Erwerbspersonenpotenzial und Arbeitslosen zusammensetzt, sank im Juni um 2,0 Prozentpunkte auf 28,8 Prozent. Die kombinierte Quote aus zeitbezogener Unterbeschäftigung und Arbeitslosen lag bei 18,5 Prozent; die kombinierte Quote aus Arbeitslosen und potenziellem Erwerbspersonenpotenzial betrug 19,2 Prozent.