TÜİK hat Zahlen veröffentlicht: Mehmet Şimşek und Cevdet Yılmaz kommentieren Inflation
Finanzminister Mehmet Şimşek und Vizepräsident Cevdet Yılmaz haben die vom türkischen Statistikamt TÜİK veröffentlichten Inflationsdaten für Oktober bewertet.
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Das TÜİK, das mit seinen veröffentlichten Daten regelmäßig in der Öffentlichkeit für Diskussionen sorgt, hat die Inflationsrate für Oktober bekannt gegeben. Demnach lag die monatliche Inflationsrate bei 2,88 Prozent, während die jährliche Inflationsrate 48,58 Prozent betrug.
Die Wirtschaftsführung äußerte sich erstmals zu den vom TÜİK veröffentlichten Zahlen.
Der Beitrag von Mehmet Şimşek lautet wie folgt:
"Der jährliche Preisanstieg bei Basiskonsumgütern lag bei 28,5 Prozent, bei Dienstleistungen, wo die Trägheit hoch ist, bei 69,8 Prozent.
Insbesondere bei Mieten und im Bildungssektor, wo rückwärtsgerichtete Preisanpassungen weit verbreitet sind, begrenzen die jährlichen Anstiege den Rückgang der Inflation.
Der Abbau dieser Starrheiten braucht Zeit, aber die Entwicklungen in diesem Bereich sind positiv. Dass die 12-Monats-Inflationserwartungen in allen Sektoren im Oktober auf den niedrigsten Stand der letzten zweieinhalb Jahre gesunken sind, ist wichtig, um die Trägheit bei der Dienstleistungsinflation zu brechen."
Vizepräsident Cevdet Yılmaz gab ebenfalls eine Bewertung zu den Inflationsdaten ab:
Mit unserem Wirtschaftsprogramm, das darauf abzielt, den gesellschaftlichen Wohlstand zu steigern, wollen wir den Desinflationsprozess in der kommenden Zeit weiter stärken und unser Ziel einer einstelligen Inflation erreichen.
Als Ergebnis des Vertrauens in unser Programm setzen wir die Etablierung des Desinflationsprozesses fort.
Die Verbraucherpreise sind im Oktober um 2,88 Prozent gestiegen. Die jährliche Inflation ist auf 48,58 Prozent gesunken; in den letzten 5 Monaten nähert sich der Rückgang der jährlichen Inflation 27 Prozentpunkten.
Während sich der Einfluss der Lebensmittelpreise auf die Inflation im Oktober bemerkbar machte, kam es aufgrund des Saisonwechsels auch zu Preiserhöhungen bei frischem Obst und Gemüse. Wenn man jedoch alle vorübergehenden Effekte bereinigt, sind die monatlichen Veränderungen bei den Kerninflationsindikatoren im Vergleich zum Vormonat gesunken und die jährlichen Inflationsniveaus zurückgegangen. Zudem zeigt der Trend bei den inländischen Erzeugerpreisen, dass der kostenseitige Druck auf die Verbraucherpreise allmählich nachlässt.
Wir erwarten, dass im letzten Quartal 2024 der Effekt periodischer Preisanpassungen abnimmt, eine Verbesserung bei der Dienstleistungsinflation eintritt und der positive Verlauf der globalen Rohstoffpreise zum Desinflationsprozess beiträgt."