Tüpraş-Arbeiter in Kocaeli lehnen sich gegen Koç Holding auf

In den Tarifverhandlungen für 3.500 Arbeiter bei Tüpraş haben die Beschäftigten nach einem Lohnangebot von 28 Prozent Arbeitsniederlegungen begonnen. Die Gewerkschaft Petrol-İş bezeichnete das Angebot als unzureichend und sandte vor dem nächsten Treffen ein Signal der Entschlossenheit.

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Die Ende Januar begonnenen Tarifverhandlungen zwischen Tüpraş und der Gewerkschaft Petrol-İş sind in eine Sackgasse geraten, da die Forderungen der Arbeiter nicht erfüllt wurden. Das Angebot des Arbeitgebers von 28 Prozent Lohnerhöhung und einer Vertragslaufzeit von 3 Jahren wurde von den Arbeitern in den Raffinerien in Izmir, Kocaeli, Batman und Kırıkkale abgelehnt, woraufhin Arbeitsniederlegungen eingeleitet wurden.

Der Vorsitzende der Petrol-İş-Niederlassung Kocaeli, Nesimi Yetişoğlu, betonte, dass die Koç Holding keine Verluste mache, die Arbeiter unter gefährlichen Bedingungen arbeiteten und die 28-prozentige Lohnerhöhung unzureichend sei. Es wurde mitgeteilt, dass auf Einladung des Arbeitgebers morgen ein neues Treffen stattfinden werde.

Auch Solidaritätsbesuche bei den Arbeitern dauern an. An der Aktion vor der Raffinerie in Izmit nahmen die CHP-Abgeordneten Muhip Kanko, Harun Yıldızlı und Nail Çiler, die Bürgermeisterin von Izmit, Fatma Kaplan Hürriyet, der Bürgermeister von Derince, Sertif Gökçe, sowie Vertreter der Provinzorganisation der Arbeiterpartei der Türkei (TİP) und der Saadet-Partei teil, um die Arbeiter zu unterstützen.