Türk-İş-Vorsitzender Ergün Atalay kritisiert Mehmet Şimşek scharf
Der Vorsitzende des Gewerkschaftsbundes Türk-İş, Ergün Atalay, hat den Minister für Schatz und Finanzen, Mehmet Şimşek, aufgrund der Blockade bei den Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst scharf angegriffen. Atalay erklärte, Şimşek scheine seine Forderungen nicht zu hören, und kündigte an, zur nächsten Pressekonferenz einen Gebärdensprachdolmetscher mitzubringen.
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Der Vorsitzende der Republikanischen Volkspartei (CHP), Özgür Özel, besuchte die Zentrale von Türk-İş. Im Anschluss an diesen Besuch äußerte sich der Türk-İş-Vorsitzende Ergün Atalay zur Blockade der Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst.
'ICH WERDE EINEN GEBÄRDENSPRACHDOLMETSCHER MITBRINGEN'
In seiner Kritik am Minister für Schatz und Finanzen, Mehmet Şimşek, sagte Atalay: "Gestern um diese Zeit war unser Parlamentspräsident hier. Unser Arbeitsminister kennt den Prozess, aber ich bin mir nicht sicher, wie sehr der Finanzminister darüber informiert ist. Ich werde jedenfalls zur nächsten Pressekonferenz einen Gebärdensprachdolmetscher mitbringen."
Atalay betonte, dass die Vertragsverhandlungen noch zu keinem Ergebnis geführt hätten, und fügte hinzu: "Bis heute wurde uns weder ein positives noch ein negatives Angebot unterbreitet."
Darüber hinaus wies Atalay auf die wirtschaftlichen Schwierigkeiten des technischen Personals hin und erklärte: "Die Kaufkraft dieser Kollegen ist insbesondere in den letzten vier Jahren so stark gesunken, dass man sich das, was man in diesem Monat kaufen kann, im nächsten Monat nicht mehr leisten kann."