Ultra-Reiche strömen in die Türkei! Höchster Anstieg in unserem Land
Laut dem Bericht von Knight Frank verzeichnete die Türkei im Jahr 2023 prozentual den stärksten Zuwachs an Ultra-Reichen.
12punto
Das britische Immobilienberatungsunternehmen Knight Frank hat die Daten seines jährlich veröffentlichten 'Wealth Report' für 2024 der Öffentlichkeit vorgestellt. Dem Bericht zufolge hat das globale Vermögenswachstum durch Veränderungen der Zinssätze, die Performance der US-Wirtschaft und den Aufschwung an den Aktienmärkten an Dynamik gewonnen. Die Zahl der Ultra-Reichen, die als Ultra-High-Net-Worth Individuals (UHNWI) bezeichnet werden, stieg weltweit um 4,2 Prozent auf über 626.600 Personen an.
Wie Habertürk berichtet, verzeichnete die Türkei im Jahr 2023 den größten prozentualen Anstieg bei der Zahl der Ultra-Reichen. Im Bericht wird darauf hingewiesen, dass während in Nordamerika ein Anstieg von 7,2 Prozent und im Nahen Osten von 6,2 Prozent zu verzeichnen war, lediglich in Lateinamerika ein Rückgang stattfand. Trotz der Verlangsamung des globalen Wachstums wurde erklärt, dass die Erwartung eines Anstiegs der Zahl der Ultra-Reichen weiterhin besteht. Während bis 2028 weltweit ein Anstieg der Ultra-Reichen um 28,1 Prozent erwartet wird, werden insbesondere in Asien Zuwächse von 50 Prozent in Indien und 47 Prozent in China prognostiziert.
ANSTIEG UM 9,7 PROZENT
Im Bericht von Knight Frank wurden die Zahlen der Ultra-Reichen in 30 Ländern sowie die Veränderungen zwischen 2022 und 2023 detailliert untersucht. Dem Bericht zufolge gab es in der Türkei einen Anstieg der Ultra-Reichen um 9,7 Prozent. Während die Zahl der Personen mit einem Vermögen von über 30 Millionen Dollar im Jahr 2022 bei 1.761 lag, stieg diese Zahl im Jahr 2023 auf 1.932.
Auf die Türkei folgten die USA mit 7,9 Prozent und Indien mit 6,1 Prozent. Weitere Länder, in denen ein Anstieg von über 5 Prozent verzeichnet wurde, waren Südkorea (5,6 %) und die Schweiz (5,2 %).
In der Prognose bis 2028 belegt die Türkei mit einem erwarteten Anstieg von 42,9 Prozent den dritten Platz hinter Indien und China.