Untersuchung des Handelsministeriums: 70 Prozent der digitalen Verbraucher glauben nicht an Rabattpreise

Laut einer Untersuchung des Handelsministeriums sind 70 Prozent der digitalen Verbraucher der Ansicht, dass die Rabattpreise auf Einkaufsplattformen nicht der Realität entsprechen.

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Handelsministerium zufolge glaubt jeder siebte von zehn Verbrauchern, dass die Rabattpreise auf Einkaufsplattformen nicht der Wahrheit entsprechen. In derselben Untersuchung gaben vier von zehn Personen an, auf diesen Plattformen mit irreführenden Rabattsätzen und Preisen konfrontiert worden zu sein.

Im Rahmen des Projekts "Schutz des digitalen Verbrauchers/Phase I: Werbung und unlautere Geschäftspraktiken" wird in der Untersuchung darauf hingewiesen, dass sich Verbraucher mit zunehmender Digitalisierung verstärkt Online-Umgebungen zuwenden und häufiger mit digitaler Werbung und Anwendungen in Berührung kommen. Zudem wurde festgestellt, dass 79 Prozent der beim Werberat eingegangenen Fälle Werbung und Anwendungen betreffen, die in digitalen Medien veröffentlicht wurden.

Den Ergebnissen der Untersuchung zufolge fällt es der Mehrheit der Verbraucher schwer, Werbung in digitalen Medien zu identifizieren, und sie sind besorgt über die Weitergabe personenbezogener Daten. Darüber hinaus ist die Wahrnehmung weit verbreitet, dass Rabattpreise auf Einkaufsplattformen nicht der Realität entsprechen.

Das Handelsministerium hatte das "Projekt zum Schutz des digitalen Verbrauchers" ins Leben gerufen, um solche Probleme zu identifizieren und zu lösen, und gab bekannt, dass die erste Phase der im Rahmen dieses Projekts durchgeführten Untersuchungen abgeschlossen sei. Das Projekt zielt darauf ab, Verbraucher in digitalen Umgebungen effektiver zu schützen.