US-Abgeordnete warnen vor Binance

In einem Schritt, der die wachsenden parteiübergreifenden Bedenken unterstreicht, haben Kongressabgeordnete einen Brief an Präsident Joe Biden und Finanzministerin Janet Yellen gesandt, in dem sie Antworten bezüglich einer möglichen Verbindung von Binance zur Terrorfinanzierung fordern.

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Der heute bekannt gewordene Brief deutet darauf hin, dass zwischen August 2021 und Juni 2023 über digitale Vermögenswerte mehr als 134 Millionen US-Dollar an die Hamas und den Palästinensischen Islamischen Dschihad transferiert wurden.

Die Gesetzgeber fordern auf mehreren Ebenen Aufklärung. Sie verlangen detaillierte Informationen über Wallets, die mit Terrororganisationen in Verbindung gebracht werden, über die Dauer der digitalen Spendenkampagnen dieser Gruppen sowie über die Maßnahmen, die die US-Regierung gegen diese Vermögenswerte ergriffen hat. Die Kongressabgeordneten haben der Regierung eine Frist bis zum 29. November gesetzt, um zu antworten, oder alternativ ein vertrauliches Briefing vorgeschlagen, falls sofortige detaillierte Antworten nicht möglich sein sollten.

Diese Untersuchung wurde eingeleitet, obwohl die Hamas ihre digitalen Spendenaktivitäten im April eingestellt hat. Dennoch bleiben Fragen zum Umfang ihrer Finanzoperationen offen, die Börsen wie Garantex und Buy Cash umfassten, welche in dem Kongressschreiben als Plattformen für feindliche Transaktionen genannt werden. Die Abgeordneten drängen auf Transparenz darüber, wie Unternehmen wie Binance involviert sein könnten und welche Schritte unternommen werden, um solche Risiken in Zukunft zu mindern.