US-Börsen starten mit Verlusten in die Woche
Die neuen Zollentscheidungen von US-Präsident Donald Trump haben an der New Yorker Börse zu Kursverlusten geführt.
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Die US-Börsen sind mit Verlusten in den ersten Handelstag der Woche gestartet. Der Dow-Jones-Index sank um 0,13 Prozent auf 44.312,85 Punkte, während der S&P-500-Index um 0,09 Prozent auf 6.254,22 Punkte nachgab. Der Nasdaq-Index blieb nahezu unverändert bei 20.588,27 Punkten.
US-Präsident Donald Trump kündigte am Wochenende an, dass ab dem 1. August ein zusätzlicher Zoll von 30 Prozent auf Importe aus der Europäischen Union und Mexiko erhoben wird. Diese Entscheidung schürte die Sorge vor einem erneuten Aufflammen von Handelskriegen.
Die Präsidentin der EU-Kommission, Ursula von der Leyen, erklärte, dass man die Verhandlungen mit den USA über Zölle fortsetzen werde, im Falle einer Nichteinigung jedoch Vergeltungsmaßnahmen ergreifen werde. Analysten weisen darauf hin, dass diese Situation für Unsicherheit an den Märkten sorgt.
Trump äußerte, dass ein Rücktritt des Vorsitzenden der US-Notenbank Federal Reserve, Jerome Powell, eine "großartige Entwicklung" wäre. In einer Erklärung über soziale Medien argumentierte er, dass die USA seit vielen Jahren sowohl wirtschaftlich als auch militärisch benachteiligt würden und dies nicht länger tragbar sei.
Die Präsidentin der Cleveland Fed, Beth Hammack, erklärte hingegen, die Auswirkungen der Zölle seien ungewiss und sie sehe keine dringende Notwendigkeit für eine Senkung der Zinssätze.
In dieser Woche stehen in den USA die Inflations- und Einzelhandelsdaten für Juni sowie die Bilanzen der großen Banken für das zweite Quartal im Fokus. Während der Bitcoin-Preis mit über 122.000 Dollar einen neuen Rekord erreichte, wird sich das US-Repräsentantenhaus mit drei Gesetzesentwürfen befassen, die das Ziel verfolgen, das Land zur "Krypto-Hauptstadt des Planeten" zu machen.