US-Inflationsdaten veröffentlicht
Nachdem die Erzeugerpreise in den USA die Erwartungen übertroffen hatten, wurden nun auch die Verbraucherpreisdaten bekannt gegeben.
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Die Verbraucherpreise in den USA sind im September gegenüber dem Vormonat um 0,4 Prozent gestiegen. Der jährliche Anstieg lag bei 3,7 Prozent.
Die von Bloomberg befragten Ökonomen hatten für September mit einer monatlichen Inflationsrate von 0,3 Prozent gerechnet. Die Erwartung für die jährliche Inflationsrate lag bei 3,6 Prozent.
Bei den Kernindikatoren entsprachen die Ergebnisse den Erwartungen. Im September stiegen die Verbraucherpreise ohne Energie und Lebensmittel gegenüber dem Vormonat um 0,3 Prozent und gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 4,1 Prozent.
In der Umfrage lag die Erwartung für die monatliche Kerninflation bei 0,3 Prozent und für die jährliche Kerninflation bei 4,1 Prozent.
Die jüngsten Inflationsdaten unterstreichen, wie der starke Arbeitsmarkt die Verbrauchernachfrage stützt, was das Risiko erhöht, dass die Inflation über dem 2-Prozent-Ziel der Fed bleibt. Es ist unklar, ob dies die Fed zu einer weiteren Zinserhöhung in diesem Jahr veranlassen wird, insbesondere in einem Umfeld, in dem viele politische Entscheidungsträger den Anstieg der Anleiherenditen als straffendes Element betrachten, das eine Zinserhöhung ersetzen könnte. Dennoch rechtfertigen die veröffentlichten Daten den Wunsch der Fed-Mitglieder, die Zinsen auf einem hohen Niveau zu halten.
Äußerungen zahlreicher Fed-Vertreter in dieser Woche deuten darauf hin, dass die Zentralbank die Zinssätze bei ihrer Sitzung am 1. November unverändert lassen könnte, wobei viele Mitglieder der Ansicht sind, dass weitere Zinserhöhungen möglicherweise nicht erforderlich sind.
Die am Mittwoch veröffentlichten Daten zu den Erzeugerpreisen hatten auf eine Inflation hingewiesen, die aufgrund der Energiepreise die Erwartungen übertroffen hatte.
Der Erzeugerpreisindex in den USA stieg im September gegenüber dem Vormonat um 0,5 Prozent, während die Benzinpreise im gleichen Zeitraum um 5,4 Prozent zulegten. Der Erzeugerpreisindex ohne Lebensmittel und Energie stieg um 0,3 Prozent. Die jährliche Steigerungsrate des Erzeugerpreisindex lag bei 2,2 Prozent.