Viel diskutierte Steuerbotschaft von Mehmet Şimşek

Finanzminister Mehmet Şimşek erklärte in seiner Präsentation vor dem Plan- und Haushaltsausschuss der Großen Nationalversammlung der Türkei (TBMM), dass die Steuerlast im internationalen Vergleich nicht hoch sei, jedoch die direkten Steuern nicht auf einem ausreichenden Niveau lägen.

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Finanzminister Mehmet Şimşek teilte in seiner Präsentation zum Budget seines Ministeriums für das Jahr 2026 vor dem Plan- und Haushaltsausschuss der TBMM seine Erwartungen bezüglich des Desinflationsprozesses. Şimşek äußerte, dass sie infolge der umgesetzten Maßnahmen einen dauerhaften Rückgang der Inflation erwarteten.

Şimşek sagte: „Wir gehen davon aus, dass der Desinflationsprozess anhalten wird. Unsere Haushaltspolitik haben wir in diesem Rahmen gestaltet.“

ERHÖHUNGEN VON STEUERN UND GEBÜHREN KÖNNTEN NIEDRIGER AUSFALLEN

Minister Şimşek machte auch aufsehenerregende Aussagen zu den Anpassungen bei Steuern und Gebühren. Er sagte, dass anstelle der Neubewertungsrate eine geringere Erhöhung im Einklang mit den Inflationszielen und den Haushaltsmöglichkeiten auf der Tagesordnung stehe.

Şimşek erklärte: „Bei der Festlegung der Erhöhungsraten für Steuern und Gebühren werden wir nicht die Neubewertungsrate, sondern die Inflationsziele und die Möglichkeiten des Haushalts berücksichtigen.“

„DIE STEUERLAST IST NICHT HOCH“

In seiner Bewertung der Steuerlast in der Türkei behauptete Şimşek entgegen der allgemeinen Auffassung, dass die Steuerlast nach internationalen Maßstäben nicht hoch sei, und sagte: „Entgegen der weit verbreiteten Meinung ist unsere Steuerlast im internationalen Vergleich nicht hoch. Unser grundlegendes Problem ist jedoch, dass die direkten Steuern nicht auf einem ausreichenden Niveau sind.“