Viertage-Arbeitswoche in der Türkei beginnt: Datum steht fest
Mit einer im mittelfristigen Programm enthaltenen Regelung wurde das System der Viertage-Arbeitswoche auf die Tagesordnung gesetzt. 2026 soll ein Pilotprojekt starten, das bei Erfolg auf den öffentlichen und privaten Sektor ausgeweitet werden soll.
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Das mittelfristige Programm (OVP), das den Zeitraum 2026-2028 abdeckt, wurde kürzlich veröffentlicht. Das Programm enthält eine bemerkenswerte Regelung für das Arbeitsleben.
In dem offiziellen Dokument heißt es: „Zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben sowie zur Steigerung der Arbeitsproduktivität wird ein Pilotprojekt zur Anpassung der Arbeitstage durchgeführt.“
Diese Ankündigung wurde als erstes Anzeichen dafür gewertet, dass das System der Viertage-Arbeitswoche auf die Tagesordnung gesetzt wurde. Es ist geplant, die Arbeiten bis 2026 abzuschließen und das Pilotprojekt in bestimmten Institutionen und Organisationen zu starten.
BEI ERFOLG AUSWEITUNG GEPLANT
Sollten die Ergebnisse nach dem Pilotprojekt positiv ausfallen, wird das System sowohl auf den öffentlichen als auch auf den privaten Sektor ausgeweitet. Ziel der Regierung ist es, die Work-Life-Balance der Arbeitnehmer zu verbessern, die Produktivität zu steigern und die Motivation zu erhöhen.
VIERTAGE-ARBEITSWOCHEN-MODELL WELTWEIT AUF DEM VORMARSCH
Das Viertage-Arbeitswochen-System wird weltweit von immer mehr Ländern angewendet. Polen ist zum 1. Juli 2025 auf ein neues Modell mit vier Tagen zu 32 Stunden oder fünf Tagen zu 35 Stunden umgestiegen.
In Island, Belgien, Spanien und Japan wurden bereits verschiedene Formen verkürzter Arbeitswochen getestet. In Deutschland sind im Jahr 2024 45 Unternehmen auf eine Viertage-Arbeitswoche umgestiegen.
In Großbritannien ergab ein Pilotprojekt im Jahr 2023, dass die Mitarbeiterzufriedenheit stieg, während die Produktivität keinen nennenswerten Rückgang verzeichnete.