Warnung von Moody's zum Mindestlohn

Die Ratingagentur Moody's, von der eine Anhebung des Ausblicks für die Türkei auf „positiv“ erwartet wird, hat eine Warnung zum Mindestlohn ausgesprochen.

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Im Bericht von Moody's, der Signale für eine mögliche Anhebung des Kreditratings der Türkei auf „positiv“ enthielt, wurde angemerkt, dass Mindestlohnerhöhungen, Preissteigerungen und eine Verlangsamung des Wachstums den Inflationsdruck erhöhen.

„POSITIVE“ SIGNALE WAREN GEGEBEN

Moody's erklärte: „Der Ausblick könnte auf positiv angehoben werden, wenn die straffe geldpolitische Haltung beibehalten wird und die Lohnvereinbarungen mit dem Ziel der Zentralbank (TCMB), die Inflation deutlich zu senken, im Einklang stehen.“

Moody's Investors Service hat einen „Credit Opinion“-Bericht für die Türkei veröffentlicht. In dem Bericht von Moody's heißt es: „Der Ratingausblick für die Türkei ist stabil. Die Rückkehr zu einer orthodoxen Geldpolitik ist absolut positiv zu bewerten.“

„INFLATIONSRISIKO“

Der Bericht von Moody's lautet wie folgt:

„Die Schlagzeilen-Inflation wird kurzfristig wahrscheinlich weiter steigen, und die Inflationserwartungen bleiben weiterhin sehr hoch. Das wichtigste kurzfristige Risiko sind übermäßige Lohnerhöhungen, die den nachfragebedingten Inflationsdruck weiter verschärfen könnten. Der Mindestlohn, der als Maßstab für umfassendere Lohnvereinbarungen dient, wird in der Regel jeden Januar erhöht. Eine starke Verlangsamung des Wachstums stellt ein weiteres Risiko dar, da dies das Risiko einer Rückkehr zu früheren unkonventionellen Maßnahmen erhöhen würde.“