Wechsel an der Spitze von Katılımevim

Nach der Verhängung eines Ausreiseverbots ist Serdar Turhan von seinen Ämtern bei Katılımevim zurückgetreten. Emre Tezmen wurde zum neuen Vorstandsvorsitzenden des Unternehmens ernannt.

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Die Ermittlungen, die nach Berichten über die Flucht von Muhammet Yarız, dem Vorstandsvorsitzenden von Pusula Portföy, per Boot von Marmaris ins Ausland eingeleitet wurden, haben zu einem Führungswechsel bei Katılımevim geführt. Im Rahmen der von der Istanbuler Generalstaatsanwaltschaft geführten Ermittlungen wurde gegen Serdar Turhan, den Vorstandsvorsitzenden der Pusula Yatırım Holding, ein Ausreiseverbot verhängt.

Turhan, der gleichzeitig Vorstandsvorsitzender von Katılımevim war, trat nach dieser Entscheidung von allen seinen Ämtern im Unternehmen zurück. In einer Mitteilung an die Plattform für öffentliche Offenlegung (KAP) wurde bekannt gegeben, dass neben Turhan auch das Vorstandsmitglied Ahmet Özcan seine Ämter niedergelegt hat.

Emre Tezmen, Vorstandsvorsitzender der Tera-Gruppe, wurde zum Vorstandsvorsitzenden von Katılımevim ernannt.

Laut der KAP-Mitteilung wurden Emre Tezmen und Erkan Kilimci als Nachfolger für die beiden vakanten Vorstandssitze berufen. In der neuen Struktur wurde Emre Tezmen zum Vorstandsvorsitzenden von Katılımevim ernannt.

BEHÖRDLICHE GENEHMIGUNGEN FÜR DEN VERKAUFSPROZESS STEHEN AUS

Die Pusula Yatırım Holding, die die Mehrheitsanteile an Katılımevim hält, hatte am Freitag bekannt gegeben, dass eine Einigung über den Verkauf ihrer Vermögenswerte im Wert von mehreren Milliarden Lira an die Tera Holding erzielt wurde. Für den Abschluss des Verkaufsprozesses sind die Genehmigungen des Kapitalmarktrates (SPK), der Bankenregulierungs- und Aufsichtsbehörde (BDDK) sowie der Wettbewerbsbehörde erforderlich.

Der Führungswechsel bei Katılımevim wurde durch eine KAP-Mitteilung bekannt gegeben.

Während nach den Ermittlungen Fragen zum weiteren Verlauf des Verkaufsprozesses aufkamen, erklärte das Unternehmen, dass sich der Prozess in der Phase der behördlichen Genehmigungen befinde. In der Erklärung wurde betont, dass es keine Anzeichen für eine Stornierung des Verkaufs gebe.