Weltberühmte Pizzakette in der Krise: Entscheidung zur Filialschließung getroffen

Pizza Hut schließt im Vereinigten Königreich aufgrund wirtschaftlicher Schwierigkeiten 68 Restaurants und 11 Lieferstandorte, was zum Verlust von 1.210 Arbeitsplätzen führen wird.

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Pizza Hut, das in ganz England tätig ist, hat aufgrund steigender Kosten und schwieriger wirtschaftlicher Bedingungen beschlossen, zahlreiche Filialen zu schließen. Diese Schließungen in Großstädten wie Brighton, Hull, Bristol, Leeds und Edinburgh werden insgesamt zur Entlassung von 1.210 Mitarbeitern führen.

DC London Pie Limited, das Unternehmen, das den Betrieb der Restaurants übernommen hatte, ist in ein Insolvenzverfahren eingetreten. Während in diesem Prozess Insolvenzverwalter bestellt wurden, bemüht sich der globale Markeninhaber Yum! Brands, die verbleibenden 64 Restaurants und 1.276 Arbeitsplätze im Land zu schützen.

Obwohl Pizza Hut für sein familienfreundliches Menü und seine Salatbars bekannt ist, sah sich das Unternehmen in den letzten Jahren auf dem britischen Markt mit ernsthaften finanziellen Problemen konfrontiert. Nachdem das Unternehmen bereits im vergangenen Jahr ein ähnliches Insolvenzverfahren durchlaufen hatte, vollzieht es nun eine weitreichendere Verkleinerung.

FINANZIELLE SCHWIERIGKEITEN

Die Insolvenzverwalter von FTI Consulting erklärten, dass die finanziellen Probleme von DC London Pie im Kern auf steigende Kosten und Steuerverpflichtungen zurückzuführen seien. Der Mitgeschäftsführer Matt Callaghan äußerte, dass man sich bemühe, den entlassenen Mitarbeitern die notwendige Unterstützung zukommen zu lassen.

DC London Pie hatte zu Beginn des Jahres einige der insolventen Restaurants von Pizza Hut UK übernommen. Das Unternehmen betreibt zudem die Pizza Hut-Franchises in Schweden und Dänemark.

Die 343 Lieferstandorte, die unter der Kontrolle von Yum! Brands verbleiben, werden ihren Betrieb in ganz England fortsetzen. Diese Schrumpfung im Restaurantsektor verdeutlicht einmal mehr, wie sich steigende Kosten auf Kettenbetriebe auswirken. Experten warnen, dass in der kommenden Zeit ähnliche Insolvenz- und Verkleinerungsentscheidungen auch bei anderen Ketten zu beobachten sein könnten.