Weltweite Lebensmittelpreise sinken seit 7 Monaten ununterbrochen
Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) hat den Lebensmittelpreisindex für Februar veröffentlicht, der die monatlichen Veränderungen der internationalen Preise eines Warenkorbs von Nahrungsmitteln verfolgt. Dem Index zufolge verzeichneten die weltweiten Lebensmittelpreise den siebten Monat in Folge einen Rückgang.
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Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) hat den Lebensmittelpreisindex für Februar veröffentlicht, der die monatlichen Veränderungen der internationalen Preise eines Warenkorbs von Nahrungsmitteln verfolgt. Der Lebensmittelpreisindex, der seine Abwärtsserie auf 7 Monate ausweitete, ging insbesondere aufgrund sinkender Getreidepreise zurück.
Der Getreidepreisindex sank im Februar im Vergleich zum Vormonat um 5 Prozent und im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 22,4 Prozent. Den stärksten Rückgang verzeichnete in diesem Index der Mais, was auf hohe Ernteerwartungen in Südamerika und die wettbewerbsfähigen Preise der Ukraine zurückzuführen ist.
REISPREISE SIND GESUNKEN
Auch die Weizenpreise gingen aufgrund starker Exportzahlen aus Russland zurück. Im Februar fielen die Reispreise auf den internationalen Märkten ebenfalls um 1,6 Prozent.
Der Preisindex für Pflanzenöle sank im Februar monatlich um 1,3 Prozent und jährlich um 11 Prozent. Während die Sojaölpreise aufgrund hoher Produktionserwartungen in Südamerika deutlich sanken, drückte auch das reichliche Angebot an Sonnenblumen- und Rapsöl auf den Weltmärkten die Preise nach unten. Die Palmölpreise hingegen stiegen aufgrund saisonal bedingter geringerer Produktion an.
Der Zuckerpreisindex stieg im Februar um 3,2 Prozent. Dieser Anstieg resultierte aus der Erwartung einer geringeren Produktion, da die Niederschläge in Brasilien seit langem unter dem Durchschnitt liegen und Prognosen für Thailand und Indien ebenfalls von einer sinkenden Produktion ausgehen.
FLEISCHPREISINDEX GESTIEGEN
Der Fleischpreisindex stieg im Februar um 1,8 Prozent. Der Anstieg wurde durch höhere Preise für Geflügel- und Rindfleisch beeinflusst. Der Preisindex für Molkereiprodukte legte ebenfalls um 1,1 Prozent zu, was auf die steigende Importnachfrage asiatischer Käufer nach Butter zurückzuführen ist. Auch die Preise für Milchpulver und Käse zeigten einen Anstieg.