Werberat stoppt irreführende Werbung: 94 Millionen TL Geldstrafe

Der Werberat hat in seiner Sitzung am 16. April 2024 insgesamt 161 Akten geprüft und bei 139 davon Verstöße gegen die Vorschriften festgestellt. In den ersten 3,5 Monaten verhängte der Werberat wegen irreführender Werbung und unlauterer Geschäftspraktiken Bußgelder in Höhe von 94 Millionen TL.

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Der Werberat untersuchte in seiner 344. Sitzung am 16. April 2024 Werbemaßnahmen und unlautere Geschäftspraktiken, die Verbraucher täuschen, irreführen oder deren Mangel an Erfahrung und Wissen ausnutzen. 

Von den 161 in der Sitzung behandelten Fällen wurden 139 als gesetzeswidrig eingestuft. Gegen die betreffenden Werbemaßnahmen und Geschäftspraktiken wurde neben einem Stopp-Verbot ein Bußgeld in Höhe von insgesamt 28 Millionen 884 Tausend 143 Lira verhängt. 

STOPP-ENTSCHEIDUNG FÜR 554 FÄLLE

Nach Angaben des Handelsministeriums hat der Werberat in den ersten 3,5 Monaten des Jahres insgesamt 639 Fälle geprüft und bewertet. Bei 554 Fällen, in denen irreführende Werbung oder unlautere Geschäftspraktiken festgestellt wurden, wurde neben dem Stopp-Verbot ein Bußgeld in Höhe von insgesamt 94 Millionen 139 Tausend 110 Lira verhängt. 

VERBRAUCHERTÄUSCHENDE RABATTE

In der Erklärung wurde darauf hingewiesen, dass Rabattaktionen, bei denen Preisnachlässe in unterschiedlicher Höhe für zahlreiche Produkte angekündigt werden, wie weltweit auch in unserem Land eine bevorzugte Marketingmethode darstellen. Mit der Verbreitung von Online-Einkaufskanälen, die den Zugang zu verschiedenen Produkten unter günstigen Bedingungen ermöglichen, seien Rabattaktionen häufiger und vielfältiger geworden, wobei jedoch auch eine Zunahme von Verbraucherbeschwerden zu beobachten sei. Es wurde betont: "In diesem Rahmen wurden die genau beobachteten Rabattwerbungen und -praktiken, die Verbraucher täuschen, irreführen oder den Eindruck erwecken, als würden höhere Rabatte gewährt als tatsächlich der Fall, weiter untersucht. Zusammen mit den im April auf der Tagesordnung des Rates behandelten und entschiedenen Fällen hat der Werberat in den ersten vier Monaten des Jahres für 51 Fälle von Rabattverkäufen ein Stopp-Verbot sowie Bußgelder in Höhe von insgesamt 11 Millionen 457 Tausend 805 Lira verhängt."