Wettbewerbsbehörde verhängt Geldstrafen gegen Pharmaunternehmen
Die türkische Wettbewerbsbehörde (Rekabet Kurulu) hat gegen Bilim İlaç und Drogsan İlaçları Geldstrafen verhängt. Wie bekannt wurde, erfolgte die Sanktion, weil die beiden Unternehmen sogenannte Gentlemen's Agreements getroffen hatten, um sich gegenseitig keine Mitarbeiter abzuwerben.
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Die Wettbewerbsbehörde hat gegen Bilim İlaç Sanayii ve Ticaret AŞ eine Geldstrafe in Höhe von 155,5 Millionen Lira und gegen Drogsan İlaçları Sanayi ve Ticaret AŞ eine Geldstrafe in Höhe von 30,6 Millionen Lira verhängt.
Laut einer auf der Website der Wettbewerbsbehörde veröffentlichten Mitteilung wurde die Untersuchung gegen Bilim İlaç Sanayii ve Ticaret AŞ sowie Drogsan İlaçları Sanayi ve Ticaret AŞ abgeschlossen.
Die Unternehmen hatten im Rahmen der Untersuchung, die zur Feststellung möglicher Verstöße gegen Wettbewerbsregeln eingeleitet worden war, Vergleichstexte eingereicht.
Daraufhin entschied die Behörde, gegen Bilim İlaç Sanayii ve Ticaret AŞ eine Geldstrafe von 155 Millionen 488 Tausend 332 Lira und gegen Drogsan İlaçları Sanayi ve Ticaret AŞ eine Geldstrafe von 30 Millionen 593 Tausend 234 Lira zu verhängen, da sie durch Gentlemen's Agreements mit Wettbewerbern auf dem Arbeitsmarkt vereinbart hatten, sich gegenseitig keine Mitarbeiter abzuwerben, und damit gegen das Gesetz zum Schutz des Wettbewerbs verstoßen hatten. Zudem wurde das Verfahren für die genannten Unternehmen durch einen Vergleich beendet.
Andererseits hatte die Behörde im Rahmen derselben Untersuchung bereits zuvor gegen GlaxoSmithKline İlaçları Sanayi ve Ticaret AŞ eine Geldstrafe in Höhe von 33 Millionen 321 Tausend 564 Lira und gegen Abdi İbrahim İlaç Sanayi ve Ticaret AŞ eine Geldstrafe in Höhe von 184 Millionen 363 Tausend 976 Lira verhängt und entschieden, das Verfahren für diese Unternehmen ebenfalls durch einen Vergleich zu beenden.