Wettbewerbsverstoß-Bußgelder gegen Zementunternehmen in Malatya
Die Wettbewerbsbehörde hat festgestellt, dass einige Unternehmen, die in Malatya im Zement- und Transportbetonsektor tätig sind, gegen Wettbewerbsregeln verstoßen haben, und verhängte Bußgelder in Höhe von insgesamt 72 Millionen Lira.
12punto
Die Wettbewerbsbehörde hat die Untersuchung gegen einige Unternehmen, die in Malatya in den Bereichen Zement, Transportbeton und Zuschlagstoffe tätig sind, abgeschlossen. Als Ergebnis der Untersuchung wurde festgestellt, dass einige Firmen wettbewerbswidrige Praktiken wie Preisabsprachen und Kundenteilung angewandt haben.
Es wurde festgestellt, dass die aus Acemoğulları, Betontek und Norm Maden bestehende wirtschaftliche Einheit sowie Çimya, Kavuksan und Çimbeton Preisabsprachen trafen und Kunden untereinander aufteilten. Zudem kam heraus, dass auch Çınarlar und Mabetaş Vereinbarungen über Preisabsprachen getroffen hatten. Es wurde geschlussfolgert, dass diese Unternehmen gegen das Gesetz zum Schutz des Wettbewerbs verstoßen haben.
Andererseits wurden bei Çimko, Erva und Recydia keine Anhaltspunkte für einen Gesetzesverstoß gefunden, weshalb gegen diese Unternehmen keine Bußgelder verhängt wurden.
Die Behörde entschied aufgrund der Verstöße, gegen Acemoğulları eine Geldstrafe von 17 Millionen 454 Tausend 321 Lira, gegen Betontek und Norm Maden 5 Millionen 871 Tausend 614 Lira, gegen Çimya 13 Millionen 783 Tausend 92 Lira, gegen Kavuksan 8 Millionen 743 Tausend 78 Lira, gegen Çınarlar 3 Millionen 444 Tausend 931 Lira, gegen Mabetaş 3 Millionen 476 Tausend 352 Lira und gegen Çimbeton 19 Millionen 51 Tausend 703 Lira zu verhängen.