Wichtige Entscheidung des Ministeriums für Industriegebiete
Angesichts des erwarteten großen Istanbul-Erdbebens wurde bekannt, dass die Verlagerung der organisierten Industriegebiete in der Megacity an katastrophensichere Standorte geplant ist.
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Das erwartete große Istanbul-Erdbeben stellt nicht nur für Menschenleben, sondern auch für die wirtschaftlichen Aktivitäten in vielen Regionen, allen voran in der Marmara-Region, wo das Herz der industriellen Produktion schlägt, eine ernsthafte Bedrohung dar. Unter Berücksichtigung dieses Risikos hat das Ministerium für Industrie und Technologie einen wichtigen erdbebenbezogenen Punkt in seinen Strategieplan für 2030 aufgenommen.
Wie NTV berichtet, zielt der Plan darauf ab, organisierte Industriegebiete an sicherere und katastrophensichere Standorte zu verlagern. In einem ersten Schritt wird das Ministerium eine detaillierte Risikoanalyse für die bestehenden Industriegebiete durchführen. Als Ergebnis dieser Analyse werden den gefährdeten Betrieben neue und sichere Standorte vorgeschlagen.
KEINE GENEHMIGUNG FÜR GEBIETE OHNE KATASTROPHENSCHUTZ
Die erste Voraussetzung für neu zu gründende organisierte Industriegebiete wird die Widerstandsfähigkeit des Standorts gegenüber Katastrophen sein. Diese Gebiete werden so errichtet, dass sie den Anforderungen einer modernen Infrastruktur gerecht werden. Sollte eine Verlagerung nicht möglich sein, werden strukturelle Verstärkungsmaßnahmen in den bestehenden Industriegebieten umgesetzt. Damit soll sowohl die Produktionskapazität geschützt als auch die Sicherheit der Beschäftigten gewährleistet werden.
EISENBAHNEN UND HÄFEN IM VORDERGRUND
Die neuen organisierten Industriegebiete werden nicht nur sicher sein, sondern auch logistisch vorteilhafte Standorte einnehmen. Eisenbahn- und Hafenanbindungen werden dabei im Vordergrund stehen. Um diese Verkehrsinfrastruktur zu stärken, werden Investitionen des Privatsektors gefördert und alternative Finanzierungsquellen erschlossen.