Wird der Dollar seinen starken Kurs beibehalten?
Während die jüngsten Inflationsdaten aus den USA für eine optimistische Stimmung an den Märkten sorgten, rückte auch die künftige Entwicklung des Dollars in den Fokus. Viele Institutionen, von T. Rowe Price bis Fidelity International, erwarten, dass der Dollar seine Stärke beibehalten wird.
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Einigen hochkarätigen Investoren, darunter T. Rowe Price und Fidelity International, zufolge könnte es noch zu früh sein, um das Ende des Dollar-Aufschwungs auszurufen.
Laut T. Rowe Price sind die Erwartungen an Zinssenkungen der Fed im kommenden Jahr übertrieben; das Wachstum in den USA sowie im Vergleich zu anderen großen Volkswirtschaften höhere Zinssätze werden den Dollar weiterhin stützen.
Tim Murray, Kapitalmarktstratege des Instituts, erklärte: „Ich erwarte nicht, dass die Fed 2024 die Zinsen senkt. Damit der Dollar einen ‚signifikanten Rückgang‘ erlebt, müsste dies jedoch geschehen.“
Auch Fidelity International ist der Ansicht, dass die seit langem hohen US-Zinssätze das Risiko bergen, die Wirtschaft in einen Abschwung zu treiben, der der US-Währung zugutekommen würde.
George Efstathopoulos, Portfoliomanager bei Fidelity International, sagte: „Ich glaube nicht, dass wir sagen können, dass das Ende des Dollar-Bullenmarktes gekommen ist. Teilweise reduzieren wir unsere allgemeinen Positionen in Lokalwährungen, um diese Ansicht widerzuspiegeln.“
Charlotte Ong von HSBC fügte hinzu: „Die aktuelle Schwäche des Dollars steht im Einklang mit der Einpreisung einer stärkeren Lockerung durch die Fed, aber auch andere G10-Währungen werden den Druck spüren, da die Märkte eine ähnliche taubenhafte Wende für ihre eigenen Zentralbanken einpreisen. Mit Blick auf das Jahr 2024 halten wir an unserer Einschätzung zur Widerstandsfähigkeit des Dollars fest, insbesondere angesichts des schwachen globalen Wachstums und der relativ starken US-Renditen.“