Wird es nach der Wahl Preiserhöhungen bei Strom und Erdgas geben?

Nachdem in einigen sozialen Medien die Behauptung verbreitet wurde, der Präsident der Zentralbank der Republik Türkei (TCMB), Fatih Karahan, habe gesagt: „Wir können nach der Wahl mit Preiserhöhungen zwischen 150 und 200 Prozent bei Strom und Erdgas rechnen“, hat das Zentrum zur Bekämpfung von Desinformation (DMM) eine Erklärung abgegeben.

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Das dem Kommunikationsamt des Präsidenten unterstellte Zentrum zur Bekämpfung von Desinformation (DMM) hat erklärt, dass die in einigen sozialen Medien verbreitete Behauptung, der Präsident der Zentralbank der Republik Türkei (TCMB), Fatih Karahan, habe gesagt: „Wir können nach der Wahl mit Preiserhöhungen zwischen 150 und 200 Prozent bei Strom und Erdgas rechnen“, nicht der Wahrheit entspricht.

In der Erklärung des DMM heißt es: „Der Präsident der Zentralbank der Republik Türkei (TCMB), Fatih Karahan, hat auf der Informationsveranstaltung zum ersten Inflationsbericht des Jahres Erklärungen abgegeben und Fragen von Pressevertretern beantwortet. Es wurde festgestellt, dass Karahan in seinen Ausführungen keine derartige Aussage getätigt hat, wie sie behauptet wird.“

Im weiteren Verlauf der Erklärung wurde die Antwort geteilt, die Zentralbankpräsident Karahan auf eine Frage zu den Auswirkungen möglicher Preiserhöhungen bei Energiekosten nach der Wahl auf die Inflation gegeben hatte. Karahan sagte auf die gestellte Frage: „Bei der Erstellung unserer Inflationsprognosen nehmen wir Projektionen für Preiserhöhungen bei vielen Posten vor, auch für diese regulierten und gesteuerten Produkte. Ein hervorstechender Faktor sind hier natürlich die Energiepreise; es wird erwartet, dass bei Strom und Erdgas eine Anpassung vorgenommen wird. In diesem Rahmen haben wir bei der Erstellung unseres Pfades das MTP (Mittelfristprogramm) verwendet. Das MTP ist in diesem Jahr ein sehr verbindliches Programm. Es ist ein Programm, das von allen Kanälen der Regierung unterstützt wird. Es gibt dort bestimmte Annahmen. Wir gehen davon aus, dass diese eintreten werden, und bei der Erstellung unserer Prognosen haben wir vorgesehen, dass es bei diesen Preisen eine gewisse Aktualisierung geben wird, und diese in unsere Schätzungen einbezogen.“