Wirtschafts- und Haushaltsberatungen im Parlament gewinnen an Fahrt

Das Parlament steht im neuen Legislaturjahr vor einer intensiven Agenda zu Wirtschafts- und Haushaltsfragen.

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Das Parlament hat einen schnellen Start in das neue Legislaturjahr hingelegt und wird diese Woche mit einer intensiven, wirtschaftsorientierten Agenda fortfahren. Der Haushalt für das Jahr 2026 wird am 23. Oktober von Vizepräsident Cevdet Yılmaz dem Planungs- und Haushaltsausschuss der Großen Nationalversammlung der Türkei (TBMM) vorgelegt. Dieser Haushalt ist im Rahmen des mittelfristigen Programms für die Jahre 2025-2028 mit einem Anstieg von 29 Prozent auf 18,9 Billionen Lira veranschlagt. Das Haushaltsdefizit wird auf 2,7 Billionen Lira geschätzt.

Der Haushalt, der im November im Planungs- und Haushaltsausschuss beraten wird, soll im Dezember im Plenum behandelt und noch vor Beginn des Geschäftsjahres verabschiedet werden.

Auch die Arbeiten an einem Wirtschaftspaket schreiten zügig voran. Die AKP-Fraktion wird in dieser Woche daran arbeiten, dem Wirtschaftspaket den letzten Schliff zu geben.

Die vom Ministerium für Schatz und Finanzen im Rahmen der Bekämpfung der Schattenwirtschaft vorbereiteten Regelungen bilden einen wichtigen Bestandteil dieses Pakets. Das Paket, das voraussichtlich Schritte wie die Aufhebung ineffektiver Steuerbefreiungen und -vergünstigungen sowie die Kürzung von Beitragszuschüssen für Arbeitgeber enthalten wird, soll vor Beginn der Haushaltsberatungen für 2026 den Planungs- und Haushaltsausschuss passieren und verabschiedet werden.

Der Gesetzentwurf zur Änderung des Straßenverkehrsgesetzes, der in der vergangenen Woche nicht auf die Tagesordnung des Plenums gesetzt wurde, soll in dieser Woche beraten werden. Darüber hinaus werden in den kommenden Tagen zwei weitere Gesetzentwürfe, die Regelungen zu Nationalparks, Tourismus und Stiftungen enthalten, in den Ausschüssen behandelt. Der Gesetzentwurf zum Nationalparkgesetz wird im Ausschuss für Landwirtschaft, Forst und ländliche Angelegenheiten und die Änderung des Stiftungsgesetzes im Ausschuss für öffentliche Arbeiten, Wiederaufbau, Verkehr und Tourismus erörtert.