Wirtschaftskrise verschärft sich, Erdoğan erhöht Taschengeld nicht! Wertverlust hält an...
Während die Wirtschaftskrise vor allem die Türkische Lira trifft, verliert auch der 200-TL-Schein, die wertvollste Banknote der Türkei, weiter an Kaufkraft.
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Angesichts der Inflation und der sich verschärfenden Wirtschaftskrise verliert unsere größte Währungseinheit, die 200-Lira-Banknote, stetig an Wert. Dennoch wird sie von Präsident und AKP-Vorsitzendem Recep Tayyip Erdoğan weiterhin als Taschengeld bevorzugt.
Obwohl die Inflation gestiegen ist, hat sich der Betrag des von Erdoğan an Kinder verteilten Taschengeldes nicht verändert.
WIE IST DIE 200-LIRA-BANKNOTE ENTWERTET WORDEN?
Die 200-TL-Banknote wurde erstmals am 1. Januar 2009 in Umlauf gebracht. Damals konnte man für 200 Lira drei Viertel-Goldmünzen oder 63,5 Liter Benzin kaufen.
Heute hingegen lässt sich dafür nicht einmal mehr ein Gramm Gold erwerben, und man erhält lediglich 4,6 Liter Benzin.
ERDOĞANS TASCHENGELD IST GLEICH GEBLIEBEN
Erdoğan verteilt bei seinen Besuchen weiterhin „200 TL Taschengeld“ an Kinder; zuletzt sorgte es für Aufsehen, als er einem Kind 200 Lira überreichte.
Seit die 200-TL-Banknote im Jahr 2009 in Umlauf kam, hat sie gegenüber der Inflation mehr als 1.170 Prozent an Wert verloren.
Die 200 Lira, die 2009 in Umlauf gebracht wurden, entsprechen heute einem Wert von etwa 2.550 TL.