Wirtschaftskrise verschärft sich: Zahl der Gewerbeschließungen in den ersten 11 Monaten des Jahres bekannt
Der CHP-Abgeordnete für Manisa, Bekir Başevirgen, erklärte, dass in den ersten 11 Monaten des Jahres 102.976 Gewerbetreibende ihre Geschäfte schließen mussten, was einem täglichen Durchschnitt von 312 Insolvenzen entspricht. Başevirgen wies darauf hin, dass die Steuerlast mit dem Übergang von der vereinfachten zur tatsächlichen Besteuerung im Jahr 2026 weiter steigen werde, und betonte: „Dieses Bild ist ein Alarmzeichen, eine Insolvenzerklärung.“
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Der CHP-Abgeordnete für Manisa, Bekir Başevirgen, machte auf die steigende Zahl von Insolvenzen und Ladenschließungen aufmerksam und gab bekannt, dass in den ersten 11 Monaten des Jahres insgesamt 102.976 Gewerbetreibende ihre Tätigkeit eingestellt haben, was einem monatlichen Durchschnitt von 9.361 entspricht.
Başevirgen betonte, dass dieses Bild zeige, dass jeden Tag etwa 312 Gewerbetreibende einen wirtschaftlichen Zusammenbruch erleben, und erinnerte daran, dass ab dem 1. Januar 2026 einige Gewerbetreibende und Unternehmen statt nach der vereinfachten Methode nach der tatsächlichen Methode besteuert werden.
Başevirgen sagte: "Mit dieser Entscheidung werden Hunderttausende Gewerbetreibende künftig mehr Steuern zahlen müssen. Den Gewerbetreibenden, die ohnehin schon massenhaft ihre Läden schließen, wird mit dieser Entscheidung ein weiterer Schlag versetzt. Dies ist ein Alarmzeichen, eine Insolvenzerklärung, und die Verantwortlichen sind bekannt."
Der CHP-Abgeordnete Bekir Başevirgen äußerte sich zum Anstieg der geschlossenen Betriebe und gab eine schriftliche Erklärung zu dem Thema ab.
"IN DEN ERSTEN 11 MONATEN DES JAHRES HABEN 102.976 GEWERBETREIBENDE IHRE LÄDEN GESCHLOSSEN"
Başevirgen kritisierte die Wirtschaftspolitik der Regierung scharf: "Während die Regierung in der Türkei weiterhin Märchen von einer sich erholenden Wirtschaft und einem aufstrebenden Land erzählt, haben die Realitäten auf der Straße längst die Insolvenzflagge gehisst. In den ersten 11 Monaten des Jahres haben 102.976 Gewerbetreibende ihre Läden geschlossen. Das bedeutet, dass jeden Tag durchschnittlich 312 Gewerbetreibende und ihre Familien ihre Arbeit, ihr Brot und ihre Hoffnung verlieren. Dieses Bild ist kein 'natürlicher Prozess', sondern das Ergebnis einer politischen Entscheidung. Die unter hoher Inflation leidenden Gewerbetreibenden werden von exorbitanten Mieten, aufeinanderfolgenden Steuer- und Gebührenerhöhungen, Sozialversicherungsbeiträgen, Strom-, Wasser- und Gasrechnungen sowie unerreichbaren Krediten erdrückt. Während kleinen Unternehmen gesagt wird, sie sollen 'durchhalten', werden für Ladenketten und das Großkapital rote Teppiche ausgerollt", erklärte er.
"DIE WIRTSCHAFT WIRD NICHT AN ZAHLEN, SONDERN AN GESCHLOSSENEN LÄDEN GEMESSEN"
Başevirgen betonte, dass die Schließungen nicht als Einzelfälle betrachtet werden könnten: "Während die Regierung in warmen Sälen rosige Bilder zeichnet, gehen in den Vierteln nach und nach die Lichter in den Geschäften aus. Diese Schließungen sind nicht vereinzelt, sondern systematisch", sagte er. Başevirgen bewertete die Lage wie folgt: "In einem Land, in dem jeden Tag 312 Gewerbetreibende pleitegehen, kann die Wirtschaftsführung nicht von Erfolg sprechen. Dies ist ein Alarmzeichen, eine Insolvenzerklärung, und die Verantwortlichen sind bekannt. Die Wirtschaft wird nicht an Zahlen gemessen, sondern am Geräusch der schließenden Rollläden, und dieses Geräusch ist heute so laut geworden, dass es die Ohren betäubt."
"DIE ZAHL DER PLEITEGEGANGENEN GEWERBETREIBENDEN KÖNNTE 2026 STEIGEN"
Başevirgen wies darauf hin, dass die für 2026 geplante Änderung des Steuersystems eine neue Belastung darstellen werde: "Mit dieser Entscheidung werden Hunderttausende Gewerbetreibende wie Taxifahrer, Minibusfahrer, Mechaniker, Gastronomen und Juweliere künftig mehr Steuern zahlen müssen. Den Gewerbetreibenden, die ohnehin schon massenhaft ihre Läden schließen, wird mit dieser Entscheidung ein weiterer Schlag versetzt. Das Jahr 2026 wird für Gewerbetreibende, die ihre Läden ohnehin nur mit Mühe am Laufen halten, noch schwieriger werden. Leider wird die Zahl der Gewerbetreibenden, die ihre Läden schließen, mit dieser Entscheidung im Jahr 2026 noch weiter steigen. Wir rufen die Regierung auf: Nehmen Sie endlich Ihre Hände aus den Taschen der Mindestlohnempfänger, denen Sie keine Zwischenerhöhung gewähren, der Rentner, die Sie mit Almosen-ähnlichen Erhöhungen zur Armut verdammen, und der kleinen Gewerbetreibenden, die Sie unter der Steuerlast erdrücken", sagte er.