Wohnungspräferenzen von Ausländern haben sich geändert: Welche Städte sind im Aufwind?

Während die Immobilienkäufe durch Ausländer in Istanbul, Antalya und Mersin zurückgingen, verzeichneten Ankara, Izmir und Sakarya einen Anstieg.

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Nach Angaben des Türkischen Statistikinstituts (TÜİK) gab es in den ersten vier Monaten des Jahres 2025 deutliche Veränderungen bei den Immobilienkäufen durch Ausländer in der Türkei. Während die Käufe in Istanbul, Antalya und Mersin zurückgingen, wurden in Ankara, Izmir und Sakarya Zuwächse verzeichnet.

Im Zeitraum Januar bis April wurden in der gesamten Türkei insgesamt 454.145 Wohnungen verkauft. Diese Zahl entspricht einem Anstieg von 27,9 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres. Bei den Immobilienverkäufen an Ausländer wurde jedoch ein allgemeiner Rückgang beobachtet.

In Istanbul sank die Zahl der an Ausländer verkauften Wohnungen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 5,9 Prozent auf 2.314. In Antalya war dieser Rückgang mit einem Minus von 20,7 Prozent deutlicher, wobei 1.965 Wohnungen verkauft wurden. Auch in Mersin gingen die Immobilienverkäufe an Ausländer um 29,8 Prozent auf 465 zurück.

Andererseits stiegen die Immobilienkäufe durch Ausländer in Ankara um 12,9 Prozent auf 192. In Izmir gab es einen ähnlichen Trend, wobei die Zahl der an Ausländer verkauften Wohnungen um 16 Prozent auf 123 stieg. In Sakarya erhöhte sich diese Zahl um 20,7 Prozent auf 99.

Diese Daten zeigen, dass Ausländer ihre Stadtpräferenzen beim Immobilienkauf in der Türkei geändert haben.