„Wohnungsfonds-Projekt könnte zu Benachteiligungen führen“

Der Rückgang der Immobilienverkäufe infolge der Höchststände bei den Hypothekenzinsen hat Immobilienunternehmen dazu veranlasst, nach Lösungen zu suchen.

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Es wird darauf hingewiesen, dass die vom Kapitalmarktausschuss (SPK) entworfenen „Projekt-Immobilien-Investmentfonds“ Verbrauchern, die sich keine eigene Wohnung leisten können, die Möglichkeit bieten, sich an milliardenschweren Projekten zu beteiligen. Experten, die darauf hinweisen, dass die Details zur Fondshöhe und zur Beteiligung der Bürger von entscheidender Bedeutung sind, äußerten jedoch Bedenken. Der auf Stadterneuerung spezialisierte Anwalt Onur Cingil erklärte: „Die Details des Projekts sind wichtig. Das Projekt könnte auch zu Benachteiligungen führen. Während die Bürger denken, sie würden Geld verdienen und investieren, könnten sie am Ende vielleicht gar nicht von diesem Fonds profitieren. Bei Börsengängen haben wir in letzter Zeit solche Situationen erlebt.“

DAS PROBLEM IST DIE WOHNUNGSNOT

Anwalt Cingil betonte, dass auch Unternehmen unter dem Engpass leiden, den die Bürger derzeit erleben, und sagte: „In der Türkei gibt es ein Überangebot an Wohnraum. Mit dem geplanten Vorhaben werden die Bürger einen bestimmten Geldbetrag einzahlen. Wie werden die Verbraucher in diesen Fonds einsteigen und wie werden diese Fonds in Wohnungen umgewandelt, die ihre Unterbringung sichern? Die Antworten auf diese Fragen sind ebenfalls wichtig.“ Cingil fügte hinzu, dass eines der vorrangig zu lösenden Probleme in der Türkei die Wohnungskrise sei und sich diese Situation parallel zur wirtschaftlichen Entwicklung verändern werde.

Verkäufe von Erstwohnungen um 18,5 Prozent gesunken

In der gesamten Türkei sank die Zahl der Verkäufe von Erstwohnungen im November im Vergleich zum Vorjahresmonat um 18,5 Prozent auf 30.472. Der Anteil der Erstwohnungsverkäufe an den gesamten Wohnungsverkäufen liegt bei 32,6 Prozent.