Yavuzyılmaz schlägt Regierung Senkung der Kraftstoffsteuer vor
Der stellvertretende CHP-Vorsitzende Deniz Yavuzyılmaz hat Präsident Erdoğan dazu aufgerufen, den Mehrwertsteuersatz auf Kraftstoffe auf 1 Prozent zu senken.
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Der stellvertretende CHP-Vorsitzende Deniz Yavuzyılmaz hat gefordert, den Mehrwertsteuersatz auf Kraftstoffe drastisch zu senken, um den Druck der steigenden Kraftstoffpreise auf die Bürger zu verringern. In einem Beitrag in den sozialen Medien wandte sich Yavuzyılmaz an Präsident Recep Tayyip Erdoğan und vertrat die Ansicht, dass dieser Schritt gerade unter den Bedingungen der Wirtschaftskrise eine Notwendigkeit sei.
Yavuzyılmaz erklärte: „Ich appelliere an Präsident Tayyip Erdoğan: Erlassen Sie umgehend ein Präsidialdekret, um die Mehrwertsteuer auf Kraftstoffe zunächst von 20 Prozent auf 10 Prozent und anschließend, je nach Anstieg der internationalen Preise, auf bis zu 1 Prozent zu senken.“
Yavuzyılmaz wies darauf hin, dass die Verbraucher in der Türkei direkt von den Anstiegen der Kraftstoffpreise betroffen seien, und betonte die geltende Gesetzgebung. Unter Verweis auf den entsprechenden Artikel des Mehrwertsteuergesetzes sagte Yavuzyılmaz: „Gemäß Artikel 28 des Mehrwertsteuergesetzes Nr. 3065 ist der Präsident befugt, den Mehrwertsteuersatz auf bis zu 40 Prozent zu erhöhen oder auf bis zu 1 Prozent zu senken. Wenn diese Befugnis nicht jetzt genutzt wird, wann dann?“
HINWEIS AUF PREISERHÖHUNGEN UND DAS EŞEL-MOBİL-SYSTEM
Während die Auswirkungen der Wirtschaftskrise anhalten, ging der CHP-Politiker Yavuzyılmaz auch auf die prognostizierten Anstiege der Kraftstoffpreise ein und warnte davor, dass die Bevölkerung mit neuen Preiserhöhungen konfrontiert werde, falls keine Mehrwertsteuersenkung erfolge. Yavuzyılmaz äußerte sich wie folgt:
„Wenn der Mehrwertsteuersatz auf Kraftstoffe nicht bis zur Überwindung der Krise auf 1 Prozent gesenkt wird, werden unsere Bürger mit einer Reihe von Preiserhöhungen konfrontiert, die sich direkt auf den Zapfsäulenpreis für Diesel auswirken werden. Denn das Eşel-Mobil-System steht kurz vor der Außerbetriebnahme.“
Die Steuerlast auf Kraftstoffpreise in der Türkei und der durch globale Preisschwankungen verursachte wirtschaftliche Druck bleiben weiterhin auf der politischen Agenda.