Yeni-Şafak-Kolumnist Dinç: 'Der Mindestlohn verzerrt den Arbeitsmarkt'

Der Yeni-Şafak-Kolumnist Yusuf Dinç erklärte in seinem Artikel zum Mindestlohn, dass dieser nicht mehr den Arbeitnehmer, sondern den Arbeitgeber schütze und daher abgeschafft werden sollte.

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Der Yeni-Şafak-Kolumnist Yusuf Dinç schrieb in seinem heutigen Artikel: "Der Mindestlohn ist in der Wirtschaftstheorie ein Störfaktor für den Arbeitsmarkt. Wie Sie wissen, lehnt die Theorie Eingriffe in den Markt ab, und die Festlegung eines Mindestlohns ist ein solcher Eingriff. Übrigens greift man nur dann in den Markt ein, wenn man in den Preis eingreift. Letztendlich ist der Lohn ein ziviler Bereich und sollte zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer festgelegt werden. Er sollte sogar niemals ein Thema für Wahlkampfveranstaltungen sein." 

Dinç äußerte sich wie folgt: 

"Das Komische daran ist, dass die Opportunisten überwiegend diejenigen sind, bei denen die Lohnkosten am niedrigsten sind. Da sie nicht gerne teilen, schaffen sie keine Arbeitsplätze und bürden ihren wenigen Arbeitnehmern immer mehr auf.

Wenn der Mindestlohn abgeschafft würde, würde zumindest diesen Leuten das Handwerk gelegt werden. Die Branche und die Region würden sich jeweils selbst regulieren. Andernfalls wird das Problem der über 1 Million offenen Stellen im verarbeitenden Gewerbe der Türkei zum Stolperstein werden. Ohnehin schützt der Mindestlohn mittlerweile nicht mehr den Arbeitnehmer, sondern den Arbeitgeber."