Yeni Şafak nimmt nach Mehmet Şimşek nun auch Fatih Karahan ins Visier! 'Arbeitet nicht für das Volk, sondern für die Zinslobby'

Die regierungsnahe Zeitung Yeni Şafak hat nach Finanzminister Mehmet Şimşek nun auch den Präsidenten der Zentralbank, Fatih Karahan, scharf kritisiert. Yeni Şafak kritisierte die Zinspolitik der TCMB und titelte: 'Die Zentralbank arbeitet nicht für das Volk, sondern für die Zinslobby'.

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Die regierungsnahe Zeitung Yeni Şafak, die zuvor bereits Finanzminister Mehmet Şimşek ins Visier genommen hatte, setzt ihre Kritik an der Wirtschaftsführung fort. Diesmal richtete sich die Zeitung gegen den Präsidenten der Zentralbank der Republik Türkei (TCMB), Fatih Karahan. Die Zeitung argumentierte, dass die TCMB nicht dem Volk, sondern den Zinsgewinnlern diene, und verwendete ein Foto von Zentralbankpräsident Fatih Karahan, um zu verdeutlichen, dass sich die Zinssenkungen nicht auf die Kreditkosten auswirkten.

Dem Bericht von Yeni Şafak zufolge hat die Senkung des Leitzinses durch die Zentralbank von 50 Prozent auf 40,5 Prozent im Dezember 2024 nicht die erwartete Wirkung auf den Märkten erzielt. Es wurde darauf hingewiesen, dass die Banken weiterhin hohe Zinsen verlangen und die jährlichen Kreditkosten immer noch bei etwa 65-70 Prozent liegen. Als Hauptgrund hierfür wurde angeführt, dass die Zentralbank den Banken keine Kredite gewähre.

In dem Bericht, der die wirtschaftlichen Schwierigkeiten unterstreicht, wird darauf hingewiesen, dass die Türkei seit zweieinhalb Jahren mit hohen Zinssätzen zu kämpfen hat. Es wurde betont, dass in den ersten acht Monaten 3.834 Konkursanträge gestellt wurden, große Unternehmen ihre Fabriken schließen und Bürger gezwungen sind, grundlegende Bedürfnisse aufzuschieben. Zudem wurde erklärt, dass der Staat jeden Monat Milliarden Lira an Zinsen zahlt.