Zinsprognose von HSBC für die Zentralbank

Laut dem jüngsten Bericht von HSBC wird die türkische Wirtschaft im Jahr 2026 um 3,5 Prozent wachsen, und die Zentralbank wird ihre Zinssenkungen fortsetzen.

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Der von HSBC veröffentlichte Bericht zeigt, dass die türkische Wirtschaft trotz der internen und externen Schocks, mit denen sie im Jahr 2025 konfrontiert war, ihre Widerstandsfähigkeit bewahrt hat. Im Bericht wird prognostiziert, dass die Zentralbank im Dezember eine Zinssenkung um 150 Basispunkte vornehmen wird. Mit dieser Senkung wird erwartet, dass der Leitzins bis Ende 2026 auf ein Niveau von 25,5 Prozent sinken wird.

Dem Bericht zufolge wird die Inflation bis Ende 2026 voraussichtlich auf 20 Prozent fallen. Es wird jedoch darauf hingewiesen, dass sich der Preisdruck aufgrund der starken Binnennachfrage und der hohen Inflationserwartungen verlangsamen könnte. Die Inflationsprognose der Zentralbank liegt in einer Spanne von 13 bis 19 Prozent, mit einem Mittelwert von 16 Prozent.

HSBC betont, dass die Aufrechterhaltung des Wirtschaftswachstums in einer Spanne von 3 bis 4 Prozent für die politischen Entscheidungsträger Priorität haben wird. Der Bericht hält fest, dass die Unsicherheiten in der Devisenpolitik anhalten und der VPI-basierte reale effektive Wechselkurs zwischen Juni 2023 und Dezember 2024 um 31 Prozent gestiegen ist, während er 2025 einen Seitwärtstrend aufwies.

Es wird zum Ausdruck gebracht, dass politische Unsicherheiten und fiskalische Risiken auch im Jahr 2026 ein bedeutender Risikofaktor bleiben werden. Dass das wirtschaftliche Stabilitätsprogramm im dritten Jahr nicht aus der Bahn geraten ist, wird von den Märkten positiv aufgenommen, wobei auf die Verringerung des Haushaltsdefizits hingewiesen wird. Es wird angegeben, dass das kumulierte 12-Monats-Defizit von 4,7 Prozent des BIP im letzten Jahr auf 3,9 Prozent im Oktober gesunken ist. Es wird festgestellt, dass das mittelfristige Programm für 2026 keine fiskalische Straffung signalisiert und dass eine glaubwürdige fiskalische Konsolidierung sowie Reformen langfristig vorerst in den Hintergrund treten dürften.