Zinnsatz-Erklärung der russischen Zentralbank: Eine ähnliche Politik wie in der Türkei gefährdet die wirtschaftliche Stabilität
Die russische Zentralbank warnt unter Verweis auf die wirtschaftlichen Probleme, die durch die Niedrigzinspolitik in der Türkei entstanden sind, dass eine ähnliche Politik in Russland die Inflation rapide ansteigen lassen und die wirtschaftliche Stabilität gefährden könnte. Der Zentralbankvertreter Aleksey Sabotkin betonte, dass eine solche Politik das Vertrauen in die Landeswährung erschüttern könne.
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Die russische Zentralbank, die die wirtschaftlichen Probleme durch die Niedrigzinspolitik in der Türkei untersucht hat, warnt vor den möglichen Folgen, falls eine solche Politik auch in Russland umgesetzt würde. In einem Bericht der Regierungszeitung Rossiyskaya Gazeta wird betont, dass eine plötzliche Senkung der Zinssätze, insbesondere in Zeiten hoher Inflation, schwerwiegende negative Auswirkungen auf die Wirtschaft eines Landes haben kann.
Dem Bericht von Türkrus zufolge erklärte der Zentralbankvertreter Aleksey Sabotkin, dass eine Senkung der Zinssätze zu einem rasanten Anstieg der Inflation führen könne. Die Zeitung schreibt, dass infolge der Umsetzung dieser Politik in der Türkei die Inflationsrate im Jahr 2020 auf 15 Prozent, 2021 auf 36 Prozent und 2022 auf 64 Prozent gestiegen sei.
'EINE ÄHNLICHE POLITIK WIE IN DER TÜRKEI ZU VERFOLGEN, ERSCHÜTTERT DAS VERTRAUEN IN DIE WÄHRUNG'
Laut Sabotkin dient diese wirtschaftliche Lage in der Türkei als Warnung, dass bei einer ähnlichen Politik in Russland die Bürger ihre Ersparnisse abheben und die Nachfrage nach Konsum und Krediten erhöhen könnten, was die Inflation weiter anheizen würde.
Der Vertreter der russischen Zentralbank erklärte, dass eine solche Politik das Vertrauen in die Landeswährung erschüttern und die wirtschaftliche Stabilität gefährden könne. Zudem wies er darauf hin, dass die Geschäftswelt in diesem Prozess ihre Rohstoffbestände schnell aufstocken könnte, was die Preise für Waren und Dienstleistungen rasch in die Höhe treiben würde.