Zitronenexporte werden vorübergehend gestoppt
Ab dem 8. April werden die Zitronenexporte vorübergehend ausgesetzt. Hinter der Entscheidung stehen Frostschäden sowie das Ziel, die Lebensmittelversorgung auf dem Binnenmarkt zu sichern. Die Ministerien bereiten sich darauf vor, weitere Schritte gegen mögliche Marktungleichgewichte zu unternehmen.
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Das Handelsministerium sowie das Ministerium für Land- und Forstwirtschaft haben eine wichtige Entscheidung bezüglich des Zitronenexports getroffen. Nach erfolgten Bewertungen werden die Zitronenexporte ab dem 8. April für einen begrenzten Zeitraum gestoppt.
In der Erklärung des Ministeriums wurde darauf hingewiesen, dass man zur Gewährleistung der Versorgungssicherheit mit Lebensmitteln auf dem Binnenmarkt das Verhältnis von Angebot und Nachfrage sowie die Preisentwicklungen bei Agrarprodukten und Lebensmitteln genau verfolge. Es wurde betont, dass bei Bedarf Maßnahmen im Außenhandel ergriffen werden, um die heimische Produktion zu schützen, die Erzeuger zu unterstützen und spekulative Preisanstiege auf dem Markt zu verhindern.
Die jüngsten Frostereignisse, insbesondere in wichtigen Produktionsregionen wie Adana, Mersin und Hatay, zählen ebenfalls zu den Gründen für diese Entscheidung. Infolge der gemeinsamen Arbeit mit dem Ministerium für Land- und Forstwirtschaft wurde es als angemessen erachtet, diese Maßnahme zu ergreifen, um möglichen negativen Auswirkungen entgegenzuwirken.
Mit der getroffenen Entscheidung werden die Zitronenexporte ab dem 8. April vorübergehend ausgesetzt. Die Behörden erklärten, dass die Marktbedingungen aufmerksam beobachtet würden und bei Bedarf weitere Maßnahmen in Erwägung gezogen würden.
Das Handelsministerium kündigte an, auch in der kommenden Zeit in Zusammenarbeit mit allen relevanten öffentlichen und privaten Institutionen, allen voran dem Ministerium für Land- und Forstwirtschaft, weiterhin entschlossen alle notwendigen politischen Instrumente einzusetzen, um die Lebensmittelversorgung und Preisstabilität zu gewährleisten.