Zollsenkung statt Unterstützung für Sonnenblumenproduzenten

Der stellvertretende CHP-Vorsitzende Erhan Adem kritisierte die Senkung der Zölle auf Sonnenblumenimporte. Adem erklärte: „Indem sie die Produktion und die Erzeuger nicht unterstützen und den Weg für Importe ebnen, wollen sie die Produzenten durch Importe disziplinieren.“

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Das Handelsministerium hat die Zölle auf den Import von „Sonnenblumenkernen und rohem Sonnenblumenöl“ gesenkt. Der Zollsatz für Sonnenblumenkerne wurde von 27 auf 12 Prozent und für rohes Sonnenblumenöl von 36 auf 22 Prozent reduziert.

Der stellvertretende CHP-Vorsitzende Erhan Adem kritisierte die Senkung der Zölle auf Sonnenblumenkerne und -öl. In einer schriftlichen Erklärung sagte Adem: „Indem sie die Produktion und die Erzeuger nicht unterstützen und den Weg für Importe ebnen, wollen sie die Produzenten durch Importe disziplinieren. Wir fordern diejenigen, die statt Lösungen zu produzieren die Zollschranken abbauen, auf, diesen Fehler umgehend zu korrigieren.“ Adem fügte hinzu, dass die gesenkten Zölle „das Ende der heimischen Erzeuger einläuten“ würden.

Adem wies darauf hin, dass die Türkei aufgrund fehlender Planung bei landwirtschaftlichen Erzeugnissen im Laufe der Jahre bei Sonnenblumen abhängig geworden sei.

„HEIMISCHE ERZEUGER MÜSSEN UNTERSTÜTZT WERDEN“

Adem argumentierte, dass die Türkei bei vielen landwirtschaftlichen Produkten, allen voran Weizen und Sonnenblumen, nicht mehr autark sei, und führte weiter aus:

Diese Politik, die Importe fördert, füllt die Taschen von Zwischenhändlern und Kaufleuten, während sie die Kaufkraft der Bevölkerung schwächt. Importe sind keine Lösung; landwirtschaftliche Unterstützung und Anreize für die Landwirte sind die Lösung. Unsere Abhängigkeit vom Ausland hindert unsere heimischen Erzeuger daran, in die Zukunft zu planen. Wir müssen unsere Politik so überarbeiten, dass unsere heimische Industrie unterstützt wird.

Adem betonte, dass zur Lösung des Problems die heimischen Erzeuger unterstützt werden müssten und das Geld, das für Importe ausgegeben wird, stattdessen den heimischen Erzeugern zugutekommen sollte.