Zwangsverwaltung für Papel angeordnet

Im Rahmen einer in Istanbul geführten Untersuchung wurde aufgedeckt, dass Gelder aus illegalen Wetten, Betrug und Forex-Geschäften gewaschen wurden. Während gegen 41 Personen Haftbefehle erlassen wurden, wurde der Einlagensicherungsfonds TMSF als Zwangsverwalter für das Unternehmen Papel Elektronik Para eingesetzt.

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Die von der Istanbuler Generalstaatsanwaltschaft durchgeführte Untersuchung hat ergeben, dass Gelder, die durch illegale Wetten und Betrugsaktivitäten erlangt wurden, über die Infrastruktur für elektronisches Geld gewaschen wurden.

Grundlage der Untersuchung gegen Papel Elektronik Para ve Ödeme Hizmetleri AŞ waren Berichte der Zentralbank der Republik Türkei (TCMB) und des Finanzkriminalitäts-Untersuchungsrates (MASAK).

SPUREN ILLEGALER AKTIVITÄTEN GEFUNDEN

Die Untersuchung stellte fest, dass Einnahmen aus illegalen Wetten, Betrug und illegalen Forex-Geschäften über verschiedene Unternehmen in das System eingeschleust und gewaschen werden sollten. Es wurde festgestellt, dass Softwareingenieure, IT-Mitarbeiter und Projektmanager des betreffenden Unternehmens aktiv an diesem Prozess beteiligt waren. Es wurde vermerkt, dass diese Personen eine wichtige Rolle bei der Übertragung und Verschleierung von Erträgen aus Straftaten spielten.

GLEICHZEITIGE OPERATIONEN DURCHGEFÜHRT

Bei der in Istanbul initiierten Operation führten Teams der Abteilung zur Bekämpfung von Finanzkriminalität in den Provinzen Ankara, Antalya, Balıkesir, Muğla, Tokat, Kocaeli und Bursa gleichzeitige Razzien durch. Gegen 41 Personen wurden Haftbefehle erlassen; zudem wurden an zahlreichen Adressen Durchsuchungen und Beschlagnahmungen vorgenommen.

TMSF ALS ZWANGSVERWALTER EINGESETZT, VERMÖGENSWERTE BESCHLAGNAHMT

Im Rahmen der Untersuchung wurde der Einlagensicherungsfonds (TMSF) als Zwangsverwalter für das Unternehmen Papel Elektronik Para eingesetzt. Auch die Vermögenswerte der Verdächtigen wurden beschlagnahmt.