Zwei Großbanken prognostizieren Zins- und Inflationsraten zum Jahresende: Hier sind die Vorhersagen
Goldman Sachs und Citi haben nach dem Inflationsbericht der Zentralbank ihre Erwartungen zu Zinsen und Inflation geteilt. Während Goldman Sachs eine positive Einschätzung abgab, verwies Citi auf das Jahr 2025.
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Die Goldman-Sachs-Ökonomen Başak Edizgil und Clemens Grafe erinnerten in einer Notiz nach dem dritten Inflationsbericht der türkischen Zentralbank (TCMB) daran, dass die Bank ihre Inflationsprognosen für das Jahresende 2024, 2025 und 2026 nicht geändert habe. Im Bericht wird prognostiziert, dass die Inflation zum Jahresende auf 36 Prozent sinken werde, wobei jedoch auf Aufwärtsrisiken hingewiesen wurde.
In der Erklärung hieß es: „Im Juni und Juli gab es bei der Inflation positive Überraschungen nach unten. Wir erwarten, dass sich der Preisdruck im restlichen Jahresverlauf aufgrund der Verlangsamung der wirtschaftlichen Aktivität und der Verbesserung der Inflationserwartungen der Haushalte deutlich abschwächen wird.“
ZINSPROGNOSE VON CITI
Die Citi-Analysten Gültekin Işıklar und İlker Domaç wiesen ebenfalls darauf hin, dass die Inflationsprognosen der TCMB unverändert geblieben seien und die Bank für 2025 eine starke Disinflation erwarte.
Wie aus einem Bericht von Dünya hervorgeht, prognostizieren die Analysten, dass die TCMB die Zinsen bis November nicht ändern werde, und gaben an, dass ihre Erwartung für den Leitzins zum Jahresende bei 45 Prozent liege.
Der Präsident der türkischen Zentralbank, Fatih Karahan, hatte bei der Vorstellung des dritten Inflationsberichts des Jahres erklärt, dass man die Inflationsprognosen für das Jahresende 2024, 2025 und 2026 nicht geändert habe: „Wir gehen davon aus, dass die Inflation bis Ende 2024 auf 38 Prozent zurückgehen wird; die Prognosen für 2025 und 2026 haben wir bei 14 Prozent beziehungsweise 9 Prozent belassen.“ Karahan betonte, dass man an der straffen Geldpolitik entschlossen festhalten werde, bis Preisstabilität erreicht sei.