Wissenschaftsgast bei 12'de: Dr. Alp Sirman: 'Wir leiden, um zu gefallen'

Der Wissenschaftsautor Dr. Alp Sirman, der diese Woche zu Gast in der Sendung 12'de Bilim war, analysierte gegenüber Begüm Oktay die Beziehungen zwischen Männern und Frauen aus neurowissenschaftlicher Sicht. Sirman erklärte: "Die Intelligenz von Männern sinkt, wenn sie auf Frauen treffen."

12punto

Die Sendung 12'de Bilim, moderiert von Begüm Oktay, wurde diese Woche ausgestrahlt. Der zu Gast geladene Wissenschaftsautor Dr. Alp Sirman bewertete die Beziehungen zwischen Männern und Frauen aus neurowissenschaftlicher Perspektive.

Oktay wies in ihren Ausführungen darauf hin, dass das Intelligenzniveau von Männern sinkt, nachdem sie Frauen gesehen haben, und äußerte: "Alle Frauen wissen ab dem Alter von 10 Jahren sehr gut, dass das Intelligenzniveau eines Mannes um 20 Prozent sinkt, wenn sie ihn nur einmal ansehen. Wenn wir uns nicht klüger verhalten, können wir eine Menge verrückter Dinge tun, um uns besser darzustellen. Um uns besser zu erklären, um zu zeigen, dass wir stark sind. Die Wahrheit ist, dass wir leiden, um zu gefallen, natürlich nur, bis wir zusammenkommen."

"Wenn bei einem Mann ein hoher Testosteronspiegel und dazu Dopamin vorhanden sind, versucht er, sich besser darzustellen, als er ist, um die Frau zu beeindrucken. Sobald sie zusammen sind, sinkt das Testosteron des Mannes und das Oxytocin bei der Frau steigt. Bei der Frau steigt der soziale Filter. Sie beginnt, ihn anders zu sehen, als er ist", sagte er.

MÖGEN FRAUEN MACHO-MÄNNER?

Sirman beantwortete auch die in Beziehungen zwischen Männern und Frauen ständig diskutierte Frage: 'Mögen Frauen Macho-Männer?'. Sirman teilte dazu Folgendes mit:

"Frauen mögen keine Macho-Männer. Denn die Wahrscheinlichkeit, dass sich Macho-Männer selbst in Gefahr bringen, ist sehr hoch. Attraktiv sind diejenigen, die Probleme ohne Schwierigkeiten lösen. In der Natur sind die sogenannten Macho-Männer, die Alpha-Männer, diejenigen, die am barmherzigsten sind."

DER EINFLUSS SOZIALER MEDIEN AUF DIE WAHL DER FRAUEN

Sirman äußerte sich zur Auswahlangst bei Frauen aufgrund sozialer Medien wie folgt: "Frauen haben eine große Auswahlangst. Du hattest großen Hunger. Du bist in die Kantine gegangen, es gab ein festes Menü, du hast gegessen und bist glücklich. Du bist wieder hungrig, gehst zum offenen Buffet und bist unglücklich, weil du nicht weißt, was du essen sollst. Das nennt man Auswahlangst. Bei Frauen gibt es aufgrund der sozialen Medien eine solche Situation. Das hat in gewisser Hinsicht zu etwas Schlechtem geführt. Es hat zu einer zweidimensionalen Beziehung geführt. Bei der echten Wahl ist der Geruch sehr wichtig. Ich spreche nicht davon, schlecht oder sauber zu riechen. HLA-Chromosomen sind bei Menschen mit genetisch weit voneinander entfernten Strukturen unterschiedlich. Frauen finden Menschen, die genetisch weit von ihnen entfernt sind, attraktiver."

BEEINFLUSST ZU 60 PROZENT

Sirman, der angab, dass das Küssen die Fortsetzung einer Beziehung zu 60 Prozent beeinflusst, schloss seine Sätze wie folgt ab:

"Das größte Problem in Beziehungen ist, dass der Wert der Beziehung sinkt, was zu Gewalt führen kann. Die Tendenz zur Gewalt entsteht nicht nur daraus. Wenn man eine Gesellschaft überfüllt und die Ressourcen nicht erhöht, steigt die Tendenz zur Gewalt. Hinter der Gewalt stecken die Wirtschaft und falsche politische Entscheidungen."