22 Jahre alter Fehler in Firefox behoben! Was war das für ein Fehler?

Ein Fehler, der Mozilla Firefox, den viertbeliebtesten Browser der Welt, seit 22 Jahren begleitete, wurde nun endlich behoben.

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In den weltweit meistgenutzten Browsern treten gelegentlich Fehler und Sicherheitslücken auf. Softwareentwickler oder Ingenieure, die Probleme bemerken, die den Unternehmen entgangen sind, können diese melden oder direkt selbst eine Lösung einreichen. Einem Bericht von Ars Technica zufolge wurde Ende September ein Problem gelöst, das Firefox bereits seit Jahren betraf.

DER MOZILLA-FEHLER, DER NACH 22 JAHREN GELÖST WURDE

Das Problem führte dazu, dass ein Tooltip mit einem Link auf einem angehefteten Tab angezeigt wurde, selbst wenn der Browser minimiert war oder von anderen Programmen verdeckt wurde.

Wenn Sie in Ihrem Browser angeheftete Tabs haben und mit der Maus über einen davon fahren, erscheint ein kleiner Tooltip, der den vollständigen Namen der angehefteten Seite sowie einen Link zu dieser Seite anzeigt. Wenn Sie den Cursor nicht von diesem Tab wegbewegten und den Browser beispielsweise unter Windows mit Alt+Tab minimierten, blieb der Tooltip mit dem Link weiterhin auf dem Bildschirm sichtbar.

In den Mozilla-Foren wurde bereits vor 22 Jahren ein Fehlerbericht zu diesem Problem erstellt. Die Forenseite, auf der über Jahre hinweg Nutzerfeedback gesammelt wurde, blieb jedoch ergebnislos, und das Problem wurde nicht gelöst oder konnte nicht gelöst werden. 

Da der Fehler die Leistung des Browsers nicht beeinträchtigte, wurde er als „kosmetisch“ eingestuft und daher nicht behoben. Ein Softwareentwickler namens Yifan Zhu, der das Problem als störend empfand, beschloss jedoch, es zu beheben. Als er mit der Untersuchung begann, stellte er fest, dass das Problem seit 22 Jahren ungelöst geblieben war oder niemand sich darum gekümmert hatte.

Zhu erstellte einen Patch, der bewirkt, dass der Tooltip nicht erst beim Entfernen des Cursors verschwindet, sondern sobald Firefox nicht mehr das aktive Fenster ist. Zhu teilte den von ihm entwickelten Patch anschließend mit den Mozilla-Entwicklern und behob damit einen mittlerweile legendären Fehler.