280 einheimische Satelliten werden bei Katastrophen zum Wunder

Das Projekt des Astrophysikers Umut Yıldız, der von der NASA zurückgekehrt ist, soll die Türkei an die Spitze im Weltraum führen.

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Der in die Türkei zurückgekehrte Astrophysiker Umut Yıldız erklärte, dass die fortschrittlichen Kommunikations- und Beobachtungsdienste, die durch den Start von 280 einheimischen und nationalen Satelliten im Rahmen des Projekts, dem er sich nach seinem Ausscheiden bei der NASA angeschlossen hat, bereitgestellt werden, einen wichtigen Beitrag zum Katastrophen- und Notfallmanagement leisten sollen. Nachdem Umut Yıldız seine Tätigkeit als stellvertretender Generaldirektor bei Plan-S Uydu ve Uzay Teknolojileri aufgenommen hatte, betonte er in seinen Erklärungen, dass man sich in der Türkei auf Satellitenkonstellationen konzentriere und versuche, mit dieser neuen Weltraumtechnologie die Kommunikation des "Internets der Dinge" (IoT) sowie Erdbeobachtungsdienste zu realisieren.

Yıldız betonte, dass die Technologie der Satellitenkonstellationen weltweit noch neu sei und die Türkei in diesem Bereich schnelle Schritte unternehme. Er berichtete, dass die 5 von Plan-S bisher ins All geschickten und erfolgreich getesteten Satelliten Daten sammeln, und sagte, dass man anstrebe, in diesem Jahr 12 weitere Satelliten zu entsenden und in die kommerzielle Nutzung überzugehen. Mit der steigenden Anzahl der Satelliten werde sich die Zeit zwischen den Überflügen desselben Punktes verkürzen, wodurch effektivere Ergebnisse im Katastrophenmanagement erzielt werden könnten.

Darüber hinaus erwähnte er, dass neben den Kommunikationssatelliten auch 24 Bildgebungssatelliten geplant seien und durch diese Satelliten Echtzeitaufnahmen einer Region gemacht werden könnten. Yıldız unterstrich die Bedeutung der Satellitentechnologie bei Katastrophen und Notfällen und wies insbesondere auf die Notwendigkeit von Echtzeitbildern hin.

Umut Yıldız erklärte, dass das Projekt nicht nur kommerzielle Zwecke verfolge, sondern man darauf abziele, einen Beitrag zur Weltwissenschaft und Gesellschaft zu leisten, und dass in Zukunft auch interessante Projekte wie ein kleines Mondprojekt entwickelt werden könnten. Yıldız, der sich eine Entwicklung des türkischen Weltraumprogramms wünscht, forderte eine Erhöhung der Anzahl von Wissenschaftszentren, um das Interesse von Jugendlichen und Kindern am Weltraum zu steigern.

Abschließend äußerte Umut Yıldız seinen Wunsch, zum Weltraumprogramm der Türkei beizutragen, und erklärte, dass er durch die neue Regelung des Hochschulrats (YÖK) als jemand, der in der Industrie arbeitet, flexibel an Universitäten unterrichten möchte.