Apple-Nutzer aufgepasst: Suchen Sie nicht nach diesem Begriff bei Google

Der Sicherheitsautor von Forbes, Zak Doffman, hat Apple-Nutzer davor gewarnt, bei Google nach „Mac cleaner“ zu suchen. Experten weisen auf Cyberangriffe hin, die über gesponserte Suchergebnisse verbreitet werden, und betonen, dass es für Mac-Besitzer sicherer sei, die integrierten macOS-Tools zur Speicherbereinigung zu verwenden.

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Experten haben Apple-Nutzer davor gewarnt, bei Google nach dem Begriff „Mac cleaner“ zu suchen.

CYBERANGRIFFE ÜBER SUCHERGEBNISSE VERBREITET

Der Grund für diese Warnung sind Cyberangriffe, die über Google-Suchergebnisse gesteuert werden.

Wie Euronews unter Berufung auf Apple Insider berichtet, leiten gesponserte Anzeigen, die bei der Google-Suche nach „Mac cleaner“ erscheinen, Nutzer auf gefälschte Apple-Support-Seiten weiter.

Die Anweisungen auf diesen Seiten können dazu führen, dass Schadsoftware auf dem Gerät installiert wird.

NUTZER WERDEN DURCH GEFÄLSCHTE APPLE-SEITEN GETÄUSCHT

Das Design dieser Seiten ähnelt der offiziellen Apple-Website, wobei die Inhalte die Nutzer mit dem Versprechen locken, Speicherplatz auf dem Mac zu bereinigen oder freizugeben.

Während die Nutzer glauben, ihren Speicherplatz zu optimieren, werden sie dazu verleitet, Makros und Skripte auf diesen Plattformen auszuführen, die der offiziellen Apple-Seite nachempfunden sind.

Die Seiten enthalten zudem Links, die an die offizielle Apple-Website erinnern, jedoch funktionslos sind.

SCHÄDLICHE BEFEHLE WERDEN DURCH CLICKFIX-ÄHNLICHE METHODEN AUSGEFÜHRT

Experten weisen darauf hin, dass die Methode Ähnlichkeiten mit den bereits bekannten „ClickFix“-Angriffen aufweist.

Im Kern dieser Angriffe steht die manuelle Eingabe von Terminal-Befehlen, die Nutzer unter normalen Umständen nicht ausführen sollten.

Sicherheitsexperten betonen, dass das Ausführen von Befehlen im Terminal auf Basis von Anweisungen, die über Google gefunden wurden, extrem riskant ist.

Diese Befehle erscheinen so, als würden sie „den macOS-Speicher bereinigen“ oder „ein Paket installieren“, laden jedoch im Hintergrund heimlich ein schädliches Skript herunter und führen es mit vollen Benutzerrechten aus.

WAS IST ZU TUN?

Laut dem Sicherheitsautor von Forbes, Zak Doffman, sollten Nutzer bei der Suche nach diesen beiden Wörtern („Mac cleaner“) bei Google besonders vorsichtig sein.

Es könnte sogar eine sicherere Wahl sein, diese Begriffe gar nicht erst in die Suchmaschine einzugeben.

Ein Großteil der Seiten, die eine „Reinigung“ für den Mac versprechen, ist entweder überflüssig oder birgt Risiken.

Stattdessen können Mac-Besitzer die integrierten macOS-Tools nutzen, um über das Apple-eigene Menü auf die Speichereinstellungen zuzugreifen und die notwendigen Schritte durchzuführen.