Apple senkt Produktion dieses Produkts von 390.000 auf 45.000

Der Technologieriese Apple hat die Produktions- und Werbeaktivitäten für seine Mixed-Reality-Brille Vision Pro drastisch reduziert. Das Ausbleiben der erwarteten Verkaufszahlen hat zu einer strategischen Neuausrichtung geführt.

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Apple hat beschlossen, seine Produktions- und Marketingpläne für das Vision Pro-Gerät, das bei seiner ersten Vorstellung für großes Aufsehen gesorgt hatte, zu überarbeiten. Die jährlichen Produktionsziele für die Vision Pro, die nicht das erhoffte Interesse wecken konnte, wurden deutlich nach unten korrigiert. Es wurde berichtet, dass die Auslieferungen, die 2024 noch bei insgesamt 390.000 Einheiten lagen, im letzten Quartal 2025 auf nur noch 45.000 Einheiten sinken werden.

Diese Entscheidung des Unternehmens wird darauf zurückgeführt, dass die Nachfrage auf dem Markt weit hinter den Erwartungen zurückgeblieben ist. Zudem hat Apple seine Investitionen in digitale Werbung für die Vision Pro, insbesondere in Schlüsselmärkten wie den USA und Großbritannien, erheblich reduziert.

Während Kommentatoren darauf hinweisen, dass die Preispolitik das Interesse am Produkt geschwächt habe, verhindert das hohe Preisschild auf dem Markt, dass die Vision Pro eine breite Nutzerbasis erreicht. Der Einstiegspreis des Geräts von 3.499 US-Dollar wird als der primäre Faktor genannt, der die Zugänglichkeit einschränkt. In den Bewertungen von Nutzern und Branchenexperten werden vor allem mangelnder Komfort, eine kurze Akkulaufzeit und eine begrenzte App-Vielfalt als Schwachstellen des Geräts hervorgehoben.

Laut Daten von Sensor Tower gab es auch einen deutlichen Rückgang bei den Ausgaben für digitale Werbung. Obwohl die Vision Pro derzeit nur in 13 Ländern direkt zum Verkauf steht, scheint Apple für das Jahr 2025 keine Schritte zur Erschließung neuer Märkte zu unternehmen.

Um auf einen Teil der Kritik an der Vision Pro zu reagieren, hatte Apple im Oktober einige Neuerungen eingeführt. Obwohl ein aktualisiertes Vision Pro-Modell mit verbesserter Akkulaufzeit, einem neuen Kopfband und dem M5-Prozessor auf den Markt gebracht wurde, wird spekuliert, dass das Unternehmen im Jahr 2026 ein neues, preisgünstigeres und hardwareseitig vereinfachtes Modell vorstellen könnte.