Apples Verteidigung von 'Siri': Nicht verkauft
Apple hat sich in einer Sammelklage, in der dem Unternehmen vorgeworfen wurde, die Privatsphäre der Nutzer durch seine Sprachassistenten-Technologie „Siri“ verletzt zu haben, auf einen Vergleich geeinigt und die Zahlung von 95 Millionen Dollar akzeptiert. Nach Abschluss des Verfahrens verteidigte der US-Technologieriese „Siri“ und erklärte, dass die Daten niemals verkauft worden seien.
AA
Der US-Technologieriese Apple hat mitgeteilt, dass die Daten seines Sprachassistenten Siri niemals verkauft wurden.
In einer Stellungnahme von Apple wurde das Engagement des Unternehmens für den Schutz von Nutzerdaten hervorgehoben.
In der Erklärung hieß es: „Apple hat Siri-Daten niemals verwendet, um Marketingprofile zu erstellen, sie für Werbezwecke zur Verfügung gestellt oder sie zu irgendeinem Zweck an Dritte verkauft.“
Es wurde betont, dass das Unternehmen kontinuierlich Technologien entwickle, um „Siri“ noch privater zu gestalten, und dass es dies auch in Zukunft tun werde.
In der Erklärung wurde unterstrichen, dass „Siri“ zum Schutz der Privatsphäre der Nutzer so konzipiert sei, dass so viele Vorgänge wie möglich direkt auf dem Gerät des Nutzers ausgeführt werden und Informationen nicht an Apple-Server übertragen werden.
Apples Erklärung zu „Siri“ erfolgte, nachdem das Unternehmen in einer Sammelklage, in der behauptet wurde, die Sprachassistenten-Technologie des Unternehmens verletze die Privatsphäre der Nutzer, einem Vergleich zugestimmt und die Zahlung von 95 Millionen Dollar akzeptiert hatte.
Die vorläufige Einigung, die noch von Richter Jeffrey White vom US-Bezirksgericht für den nördlichen Bezirk von Kalifornien genehmigt werden muss, wurde letzte Woche bei dem Bundesgericht in Oakland eingereicht.
Die betreffende Klage wurde mit der Behauptung eingereicht, dass „Siri“ unbeabsichtigt aktiviert werden könne und Gespräche, die ohne Zustimmung der Nutzer aufgezeichnet wurden, an Dritte weitergegeben worden seien; Apple hatte die Vorwürfe zurückgewiesen.