Aufruf zur digitalen Identität in der Türkei: Sicherheit gegen Cybermobbing
Kerem Albayrak, Geschäftsführer von Opac Global, betonte die Bedeutung eines effektiven digitalen Identitätssystems für die Türkei im Hinblick auf die nationale Sicherheit und die Bekämpfung digitaler Bedrohungen.
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Der Geschäftsführer von Opac Global, Kerem Albayrak, erklärte auf einer am 17. Mai 2025 abgehaltenen Konferenz über künstliche Intelligenz, dass die unkontrollierte Anonymität im Internet in vielen Bereichen, wie etwa bei Cybermobbing und illegalen Aktivitäten, ernsthafte Risiken berge. Albayrak betonte, dass die Türkei ein umfassendes digitales Identitätssystem einführen müsse, um dieser Entwicklung entgegenzuwirken.
Albayrak führte aus, dass das vorgeschlagene digitale Identitätssystem mit biometrischer Verifizierung und Geräteregistrierung integriert werden müsse, und bezeichnete dieses System als unverzichtbar für die soziale Stabilität und Sicherheit. Zudem wies er darauf hin, dass durch künstliche Intelligenz unterstützte Desinformation und anonyme Konten auf Social-Media-Plattformen Cybermobbing und gesellschaftliche Polarisierung verstärken würden.
Albayrak betonte die Kompatibilität dieses Systems mit den in der Türkei bereits bestehenden E-Government-Systemen (e-Devlet) und SIM-Karten-Technologien und fügte hinzu, dass die Lösung nicht im Widerspruch zum Gesetz zum Schutz personenbezogener Daten (KVKK) stehe.
Das System könnte verschlüsselt und sicher gestaltet werden, um es mit der Vision 2030 des Weltwirtschaftsforums (WEF) in Einklang zu bringen.